Wasserthemenweg in Cursdorf eingeweiht

Ein sieben Kilometer langer Wasserthemenwanderweg ist am Sonnabend in Cursdorf eingeweiht worden. Damit verbessert die Gemeinde ihre touristische Infrastruktur. Mit einer Kneipp-Tretanlage 2011 bzw. 2012 soll der Weg dann endgültig komplettiert werden.

 Eröffnung Wasserthemenweg: Bürgermeisterin Claudia Böhm aus der Nachbargemeinde Deesbach zerschneidet das Band und gibt damit offiziell die ausgebaute Wanderroute frei.

Eröffnung Wasserthemenweg: Bürgermeisterin Claudia Böhm aus der Nachbargemeinde Deesbach zerschneidet das Band und gibt damit offiziell die ausgebaute Wanderroute frei.

Foto: zgt

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Cursdorf. Wenn das kein gutes Vorzeichen für Cursdorf war. Bei traumhaftem Oktoberwetter hatten sich rund 50 Frauen, Männer und Kinder Samstagvormittag vor dem Dorfgemeinschaftshaus zusammengefunden, um den neuen Wasserthemenweg zu eröffnen und sich vor Ort von den Besonderheiten der etwa sieben Kilometer langen Strecke ein Bild zu machen.

Ausgelassen war die Stimmung unter den Teilnehmern, die Wander- oder Turnschuh geschnürt und teilweise Marschverpflegung in ihren Rucksäcken mitgebracht hatten. Ehe der Abmarsch erfolgte, war es Deesbachs Bürgermeisterin Claudia Böhm (parteilos) vorbehalten, das Band zu zerschneiden und damit den Wasserthemenweg offiziell freizugeben. Damit wurde, so war zu hören, die partnerschaftliche Beziehung zwischen beiden Orten deutlich unterstrichen.

Cursdorfs Gemeindechef Frank Eilhauer (CDU) hieß die Gäste willkommen, ehe sich der Tross auf Schusters Rappen in Bewegung setzte. An zwölf Stationen hatten die Wanderer aller Altersgruppen die Möglichkeit, sich mit der Bedeutung des Wassers, seines Kreislaufes und dem sparsamen Umgang des nassen Elements zu befassen. Wissenswertes gab es über die Nutzung der Wasserkraft und die Geschichte der Wasserversorgung in der Gemeinde. Wer wollte, hatte Gelegenheit, die Snowtubing-Anlage zu testen. Dazu ließ sich der hauptamtliche Vize-Landrat Wilhelm Dietz (CDU) nicht zweimal bitten.

Eilhauer erklärte am Rande, dass der neue Wasserthemenweg ein weiterer Baustein bei der Entwicklung der touristischen Infrastruktur in der Gemeinde sei. Im Verlauf von drei Jahren seien vorhandene Wanderwege flott gemacht worden, die vom Dorfgemeinschaftshaus über die Snowtubing-Anlage, den Bereich der Schneidemühle vorbei am alten und neuen Wasserbehälter zurück in den Ort führen. Das Projekt habe rund 220 000 Euro in Anspruch genommen, der Gemeindeanteil für Personal- und Sachkosten liege bei etwa 10 000 Euro.

Beteiligt waren laut Eilhauer drei ABM-Kräfte, die zusammen mit den Mitarbeitern vom Bauhof und der Gemeinde ganz toll Hand angelegt hätten. Das fanden auch die anderen wie Anja Stützer, die mit Töchterchen Saskia gekommen war. "Es ist alles sehr schön geworden. Im Vergleich zu früher hat sich richtig was getan", sagte sie. Ausdrückliches Lob für alle am Projekt Beteiligten zollte auch Gudrun Dietrich, die ebenfalls aus Cursdorf kommt. Sie zeigte sich zufrieden darüber, dass immer was Neues geboten werde.

Eine Broschüre mit dem Titel "Urkraft Wasser/Energie – der Wasserthemenweg Cursdorf" vervollständigt das Projekt, das mit einer Kneipp-Tretanlage 2011 bzw. 2012 endgültig seinen Abschluss finden soll.

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