Zertifikat für Nachwuchsförderung für das Bad Blankenburger Unternehmen Jahn

Rudolstadt  Topleute erkennen, fördern, halten: Mit dem „Zertifikat für Nachwuchsförderung“ ist jetzt das Unternehmen Jahn in Bad Blankenburg ausgezeichnet worden.

Knut Koch, René Lützner und Patricia Heunisch freuen sich mit ihren Chefs Georg und Tobias Jahn (von links) über die Auszeichnung, welche Birgit Becker, Leiterin der Agentur für Arbeit Jena (2. von rechts), gestern überreicht. Foto: Roberto Burian

Knut Koch, René Lützner und Patricia Heunisch freuen sich mit ihren Chefs Georg und Tobias Jahn (von links) über die Auszeichnung, welche Birgit Becker, Leiterin der Agentur für Arbeit Jena (2. von rechts), gestern überreicht. Foto: Roberto Burian

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Es war schon beeindruckend, was Geschäftsführer Tobias Jahn über die Entwicklung der Firma, vom Anfang in einem Gebäude einer alten Ziegelei in Bad Blankenburg bis heute, zu berichten wusste. Anlass war die Übergabe des „Zertifikates für Nachwuchsförderung“ durch die Vorsitzende der Geschäftsführung der Jenaer Arbeitsagentur, Birgit Becker.

„Junge Menschen erfahren bei der Firma Jahn eine solide Ausbildung. Im familiär geprägten Umfeld hilft man sich gegenseitig und unterstützt die Auszubildenden tatkräftig. Die Offenheit und die Bereitschaft, neue Weg zu gehen, finde ich besonders lobenswert“, sagte Becker.

Im Unternehmen sind derzeit rund 85 Mitarbeiter beschäftigt, davon vier Auszubildende. Ausgebildet wird in den Berufen Tischler und Bürokauffrau.

Im Unternehmen sei man offen für alle Bewerber, die echtes Interesse zeigen. Dabei seien Menschen mit Handicap sowie Ausbildungs- und Studienabbrecher genauso willkommen, wie reguläre Schulabgänger.

„Aus- und Weiterbildung legen unserer Meinung nach die Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens. Unser Ziel ist es, unseren eigenen Fachkräftenachwuchs mit einer hohen Identifikation zum Unternehmen zu sichern und sofort einsatzfähige, qualifizierte Fachkräfte mit großem betriebsspezifischen Know-how heranzuziehen. Dabei setzten wir von Anfang an auf ein offenes, konstruktives Miteinander sowie auf eine langfristige Zusammenarbeit“, erklärte Tobias Jahn.

Bestes Beispiel dafür sei Knut Koch – ein Azubi der ersten Stunde. Er hat 1991 seine Lehre hier begonnen. Trotz schwieriger Voraussetzungen gab die Firma auch René Lützner eine neue Perspektive.

„Mir macht es Spaß“, sagt der junge Mann, der seinen Entschluss, Tischler zu werden, nach eigener Aussage nicht bereut habe. Auch Patricia Heunisch fühle sich in der Firma wohl. Wenn sie ihre Ausbildung beendet hat, darf sie sich Kauffrau für Büromanagement nennen.