23 Menschen wegen Verdacht auf Kohlenmonoxid-Vergiftung im Krankenhaus

Krauthausen.  Am Montag gab es einen Großeinsatz der Rettungskräfte im Wartburgkreis

Foto: Birgit Schellbach

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Insgesamt 23 Menschen sind wegen des Verdachts auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in Krankenhäuser gekommen. Nachdem in einem Unternehmen im Gewerbegebiet Krauthausen im Wartburgkreis zwei Mitarbeiter mit Kopfschmerzen und Übelkeit ins Krankenhaus gekommen sind, wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gegen 12 Uhr alarmiert. Das Fabrikgebäude ist evakuiert worden.

Die Mitarbeiter des Unternehmens in Deubachshof wurden in Krankenhäuser in Eisenach, Bad Salzungen, Gotha und in Friedrichroda gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache, ebenso wie das Amt für Arbeitsschutz.

Kriminalpolizei ermittelt

In einer Halle für Qualitätskontrollen wurde laut Feuerwehr das Kohlenmonoxid freigesetzt. Die Feuerwehr räumte die Halle, nachdem sie das Kohlenmonoxid nachweisen konnte. „Der Grenzwert war deutlich überschritten“, hieß es. Nachdem die Halle gelüftet wurde, war kein Kohlenmonoxid mehr nachweisbar. Aufgrund von Befürchtungen, dass eine weitere Halle einer zweiten Firma betroffen war, wurde diese ebenfalls geräumt. Messungen ergaben jedoch später keine auffälligen Werte.

Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Eisenach und der Freiwilligen Feuerwehr Stockhausen auch der Sanitäts- und Betreuungszug des DRK Eisenach und acht Rettungswagen.

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