Inzidenz in Thüringen steigt: Saale-Orla-Kreis bundesweiter Corona-Hotspot

dpa
Der Saale-Orla-Kreis ist die bundesweit einzige Region mit einem Fallaufkommen über der 400er-Marke. Darunter folgen der Landkreis Mittelsachsen (aktuell: 339,0; Vortag: 294,6) und der Erzgebirgskreis (324,8; Vortag: 336,5).

Der Saale-Orla-Kreis ist die bundesweit einzige Region mit einem Fallaufkommen über der 400er-Marke. Darunter folgen der Landkreis Mittelsachsen (aktuell: 339,0; Vortag: 294,6) und der Erzgebirgskreis (324,8; Vortag: 336,5).

Foto: Peter Cissek (Symbolfoto)

Schleiz.  Der Saale-Orla-Kreis bleibt die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Das Fallaufkommen kletterte auf 479,4 neu registrierte Fälle je 100.000 Einwohner.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Thüringen stabilisiert sich auf hohem Niveau. Nach Daten des Robert Koch-Instituts lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen am Sonntag bei 218 nach 221 am Samstag.

Alles Wichtige zur Corona-Pandemie in Thüringen lesen Sie in unserem Blog

Thüringen war damit erneut das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Innerhalb von 24 Stunden wurden in Thüringen 570 Neuinfektionen registriert. Acht Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Unter den Kreisen war der Saale-Orla-Kreis mit einem Wert von 479 bundesweiter Hotspot. Hohe Infektionszahlen mit Werten um 300 wiesen auch die Stadt Gera und der Kreis Saalfeld-Rudolstadt auf.

Die Gründe für den hohen Inzidenzwert im Saale-Orla-Kreis

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