Jena. Ein Gespräch mit dem Jenaer Philosophen Klaus-Michael Kodalle über die allgemeine Verunsicherung, über politische Kultur und über Gelassenheit.

Jahrelang hat Professor Klaus-Michael Kodalle das gesellschaftspolitische Geschehen im Lande mit Einwürfen und Leserbriefen sowie in Interviews mit unserer Zeitung kritisch begleitet. Inzwischen befindet sich der gebürtige Schlesier, der über die akademischen Stationen Köln, Regensburg und Hamburg 1992 auf den Lehrstuhl für Praktische Philosophie an die Friedrich-Schiller-Universität Jena kam, zwar längst im Ruhestand; doch das behindert bekanntlich das Denken nicht. Wir sprachen mit ihm ein paar Tage vor seinem heutigen 75. Geburtstag.