Jena/Los Angeles. Sonntagnacht ist die Oscar-Preisverleihung: Die deutsche Produktion „Im Westen nichts Neues“ mit dem Jenaer Albrecht Schuch ist neunmal nominiert.

Als die Neuverfilmung von Erich Maria Remarques Erfolgsroman „Im Westen nichts Neues“ 2022 herauskam, hagelte es einige Kritik seitens deutscher Feuilletonisten und Geschichtsexperten. Unhistorisch, klischeehaft, Regisseur Edward Berger sei allzu frei mit der literarischen Vorlage umgesprungen, lauteten Kritikpunkte. International kam der Film weitaus besser an.