Rudolstädter Gastspiel mit Sohn – Christina Große stellt Film vor

Rudolstadt.  Die aus Saalfeld stammende Schauspielerin Christina Große stellt am 30. Oktober ihren neuen Kinofilm in den Rudolstädter Saalgärten vor.

Die Hauptfiguren und Schwestern Silke (Gisa Flake) und Monika (Christina Große)

Die Hauptfiguren und Schwestern Silke (Gisa Flake) und Monika (Christina Große)

Foto: Jonas Walter/Missing Films

Als Silke (Gisa Flake) von einem Unbekannten von der Brücke gestoßen wird, kehrt ihre Schwester Moni (Christina Große) aus Mallorca zurück. Sie will für Silke da sein und vor allem den ­Täter finden. Die Schwester darf davon aber nichts erfahren. Sie würde sich von Moni, die sie so viele Male enttäuscht hat, nicht helfen lassen. Doch als schließlich Silke dem ­Täter (Marc Ben Puch) auf die Spur kommt, entpuppt sich dieser ­keineswegs als Monster. Er weiß selbst nicht, warum er die Tat begangen hat.

Die aus Saalfeld stammende Film- und Fernsehschauspielerin Christina Große stellt ihren neuen Kinofilm „Sag du es mir“ am Freitag, 30. Oktober, ab 19 Uhr in den Rudolstädter Saalgärten vor. Sie und Regisseur Michael Fetter Na­thansky werden nach der Vorstellung in einem Filmgespräch über ihre viel gelobte Produktion Auskunft geben. Um 21.30 Uhr spielt zudem die Berliner Rock-, Pop- und Grunge-Band „Ende September“, zu deren Mitgliedern Christina Großes Sohn zählt.

„Sag du es mir“ ist ein Episodenfilm in Berliner Mundart, der aus drei Perspektiven erzählt wird. Er trage Züge von Krimi, Thriller, Sozial- und Tragikomödie, sagt die heute in Berlin lebende Hauptdarstellerin. Ihre Figur beschreibt Christina Große als eine „Stehauffrau“, eine „energische, fröhliche Person, zumindest auf den ersten Blick“.

Geboren in Blankenhain (Weimarer Land), wuchs Christina Große als Tochter eines Pfarrers vom dritten bis zum 16. Lebensjahr in Saalfeld auf. Die Lust auf Schauspiel wurde während eines Gottesdienstes geweckt, bei dem es um Umweltverschmutzung in der DDR ging. „Ich war der Seeadler, der vom Aussterben bedroht ist“, erinnerte sich die 50-jährige Schauspielerin einmal im Interview mit dieser Zeitung. „Damals habe ich eine Ahnung davon bekommen, wie viel Spaß das Spielen für ein Publikum machen kann.“ Ausschlaggebend für den Berufswunsch sei dann aber doch eher das kleine Saalfelder Kino gewesen, das sie als Kind sehr oft und gern besucht habe. Und die vielen Bücher, die Christina Große in ihrer Kindheit gelesen habe.

Kartenreservierungen sind telefonisch unter 03672/48 64 50 oder per Mail an info@saalgaerten.de möglich.