Netzwerkstrukturen und Offenheit - Gespräch mit Wolf-Georg Zaddach zur Heavy Metal-Szene in der DDR

Wolf-Georg Zaddach passt nicht in gängige Klischees von Musikwissenschaftlern. Am Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar schreibt der Berliner seine Dissertation zur Heavy-Metal-Szene in der DDR. Im Verstärker-Interview gewährt er Einblicke.

Wolf-Georg Zaddach, Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar Foto: Ralf Reschke

Wolf-Georg Zaddach, Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar Foto: Ralf Reschke

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In Ihrer Forschungsarbeit beschäftigen Sie sich mit der Metal-Szene der DDR. Die können Sie kaum bewusst erlebt haben ...

Nicht selbst. Aber durch meinen Bruder. Ich bin da quasi hineingewachsen. Es waren tatsächlich die Erzählungen meines Bruders, die mich diesem Thema näher brachten. Da er in den 80er Jahren in dieser Szene groß geworden ist, war ich quasi an der Quelle. Das hat mich sehr interessiert, fasziniert - kleine unglaubliche Geschichten, wie die Leute an Musik kamen, wie sich die Szene organisiert hat, wie man Konzerte wahrnahm. Das waren Dinge, die ich mir selbst nicht wirklich vorstellen konnte, weil ich mit komplett anderen Strukturen aufgewachsen bin - wenn ich ein Band-Shirt haben wollte, konnte ich mir das einfach bestellen.

Damals musste man es selbst basteln oder schmuggeln. Und das fand ich total spannend. Nachdem ich meine Magisterarbeit bereits über Jazz im Sozialismus der Tschechoslowakei geschrieben hatte, war ich ohnehin für das Thema Sozialismus und Musikkultur im Allgemeinen sensibilisiert. Als ich mich dann für meine Dissertation dem neuen Thema näherte, merkte ich, dass gerade hierzu bisher relativ wenig geforscht worden war - anders als zum Beispiel über Punk. Da wurde bereits viel geschrieben. Nicht aber über Heavy Metal, und dass, obwohl die Szene durch die Stasi als eine der größten Extremgruppen eingestuft worden war.

Wie das?

Aus dem Jahr 1989 gibt es beispielsweise eine Tabelle vom Ministerium für Staatssicherheit, der ‚Stasi‘, die zeigt, wie viele Jugendliche in so genannten Extremgruppen unter Beobachtung waren - also Skinheads, Punks, Heavies, und Popper -, und da waren die Heavies die größte Gruppe.

Wo wurden die entsprechenden Aktivitäten beobachtet?

Eigentlich überall. In den größeren Städten natürlich, aber - typisch für die Metal-Szene in der DDR - besonders auch in ländlichen Gebieten. Nicht zufällig hat sich in Thüringen eines der größten deutschen Extreme Metal-Festivals aus dieser Szene heraus entwickelt - das Party.San Metal Open Air .

Wie nähert man sich einem so weiten Thema? Wie sind Sie vorgegangen?

Zunächst habe ich mir nach der Magisterarbeit ein wenig Zeit gelassen, in verschiedenen Projekten auf kleineren Stellen an der Uni und im Musikbusiness mitgearbeitet und mich mehr und mehr für das Heavy-Metal-Thema begeistert. Ich habe mich der Musik, nachdem ich zwischenzeitlich mehr Jazz gehört und gemacht hatte, wieder angenähert. Und mehr und mehr erkannte ich die Notwendigkeit, hier zu forschen. Trotzdem war ich mir immer im Klaren, dass das ein Nischenthema ist.

Dennoch sind Sie damit nicht allein ...

In der Tat war es eine Motivation, dass sich international eine große Forschergruppe zu den Metal-Studies zusammengefunden hat, mit viel Aktivität auch in Deutschland übrigens, und mit Wurzeln in verschiedenen Disziplinen - Anthropologie, Philosophie, Soziologie, ... Und DDR-Themen genießen international auch große Beachtung, genau wie Jugendkultur an sich. Inzwischen ist sich die Forschung einig, dass bei der Beantwortung der Frage, was zu den Ereignissen von 1989 geführt hat, unter anderem der Rolle der Jugendkulturen größere Bedeutung zukommen muss.

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Worauf stützen Sie sich in Ihrer Arbeit?

Meine Materialbasis ist sehr umfangreich. Ich habe Oral-History-Interviews mit Zeitzeugen geführt. Ausgegangen bin ich dennoch von Stasi-Unterlagen. Das stellt hier wirklich eine gute Quellenbasis dar, weil man die Perspektiven so gegenüberstellen kann.

Wie gehen Sie mit den Stasi-Informationen um?

Stasiunterlagen sind insofern eine besonders gute Quelle, als Daten zu Personengruppen und Größenordnungen sehr akribisch zusammengetragen wurden. Ich habe 25.000 bis 30.000 Blatt durchgesehen. Also wirklich Unmengen. Und ich war wohl auch der erste, der das speziell zu diesem Thema in diesem Ausmaß gemacht hat. Stasi-Unterlagen sind natürlich auch ein heikles Thema, nach wie vor. Ich gehe mit den Informationen mit der gebotenen wissenschaftlichen Sensibilität um, mir geht es auch überhaupt nicht um ein anklagendes Aufdecken, welcher Kumpel da wen und wann verraten hat.

Wird das nicht irgendwann frustrierend?

Es ist anstrengend; und es hat sich auch hingezogen. Ich habe im vergangenen Dezember die letzten Blätter durchgesehen. Ich habe Briefe gefunden, die von Fans im Osten an Bands in Westdeutschland geschickt wurden; ich habe sogar Post gesichtet an Musiker aus den USA. Diese Briefe wurden natürlich abgefangen oder zumindest kopiert und finden sich jetzt in den Archiven. Überwiegend sind das Lobeshymnen an Bands, an Magazine, an Radiosender, die in jugendlicher Naivität bekennen, dass man Fan ist - oft in der Hoffnung auf ein T-Shirt, auf irgendetwas von den Idolen.

Wie haben Sie die Zeitzeugen ausfindig gemacht?

Ich habe meine existierenden Kontakte in die Szene ausgebaut, die Netzwerkstruktur systematisch für die Forschung nutzbar gemacht. Ich habe viele Vorgespräche geführt. Ich habe mich aber auch sehr bewusst mit den unterschiedlichen Ausprägungen zwischen Stadt und Land beziehungsweise der Provinz auseinandergesetzt. Ich habe Mitglieder der Szene interviewt, ebenso wie Menschen, die ihr früher angehörten.

Wie sind die Menschen damals mit dieser Musik in Kontakt gekommen? Kanäle wie das Internet gab es ja nicht, und letztlich war es auch nicht unbedingt die Musik, die in gängigen Radio- oder TV-Programmen tagaus tagein gespielt wurde ...

Da ist es interessant zu beobachten, wie der kulturelle Transfer von Rockmusik und auch härterer Rockmusik in der DDR eine lange Tradition hat. Das entwickelt sich kontinuierlich - es gibt da immer die Rockbands im Lande und bereits seit den 50er Jahren an auch immer Informationen, die hineinschwappen über Rundfunk, über Schallplatten, die auf unterschiedlichste Weise eingeführt wurden. Auch hier greifen die klassischen Zugänge zur Musik. Wenn da eine Platte eingeführt wurde, wurde die wahnsinnig oft kopiert. Und ab 1986 hatte dann das DDR-Jugendradio DT64 eine eigenständige Heavy-Metal-Sendung. Da wurden wöchentlich eine Stunde lang komplette Platten abgespielt. Und natürlich hat man da dagesessen und das aufgenommen.

Welche Art der Musik wurde da gespielt?

Mit DT64 wurden ja ohnehin ganz neue Freiräume für die diversen Jugendkulturen geschaffen. Matthias Hopke, der langjährige Chef und Moderator der Metalsendung, berichtete mir, dass sich selbst die Redaktion zum Teil die Platten auf nicht ganz legalem Wege besorgte und auf den Bandmaschinen des Rundfunks kopierte und sich so eine Art kleines Archiv aufbaute.

Die Redakteure waren ganz stark in den Berliner Tauschnetzwerken verankert, um die neuesten Sachen zu bekommen und sie dann spielen zu können. Eine aus heutiger Sicht originelle Geschichte ist zum Beispiel, wie man 1988 den Song „Bombenhagel“ der westdeutschen Band Sodom spielte. Das ist ein Antikriegssong, in dem als Gitarrensolo die Nationalhymne der BRD gespielt wird. Natürlich gab es da Ärger. Man hat es erst hinterher gemerkt und musste sich dann rechtfertigen. Das ging in dem Falle noch recht gut, weil die BRD da ja nicht unbedingt in sonderlich positivem Licht auftaucht. Aber solche Freiräume gab es eben. Und gerade in dieser Richtung waren das einige.

Generell ist das ja eine Musik, die sich im stillen Kämmerlein nicht adäquat reproduzieren lässt. Heißt das, dass die Metal-Szene in der DDR ohnehin nie so im Verborgenen agieren konnte wie manch andere Jugendszene?

Trotzdem haben viele auch Heavy Metal in der privaten Wohnung gehört - gemeinsam in einer kleinen Clique zum Beispiel.

Aber das muss doch weithin hörbar gewesen sein ...

Ich denke es gab eine Akzeptanz, die weit höher war, als wir uns das heute vorstellen können. Sicher besteht da gewisser ein Generationskonflikt wie wohl bei fast jeder musikalischen Jugendkultur. Aber in diesem Fall ist selbst bei der unmittelbaren Elterngeneration eine überraschende Offenheit zu beobachten. Ich habe relativ wenige Stasi-Akten gefunden, wo quasi auf Hinweise der Bevölkerung hin irgendwelche Privatfeiern beobachtet wurden - und wenn, dann war es doch eher in dem Sinne, wie man sich systemunabhängig nun einmal über den jugendlichen Nachbarn aufregt, insbesondere als älterer, auf Ordnung achtender Mitbürger.

Da mag auch die Unwissenheit in der Bevölkerung eine Rolle gespielt haben. Das war ja in den 80ern eine relativ neue Entwicklung. Ab Anfang der 80er gab es in der DDR Punk, dann kam Heavy Metal auf - für viele sahen die Leute relativ ähnlich aus. Ganz anders als die Tramper und Blueser in den 70er Jahren wirkten sie mit den langen Haaren aber auch wieder nicht.

Die Heavy-Metal-Szene in der DDR war offenbar gut vernetzt ...

Ja, zum einen gab es die überregionalen Tauschnetzwerke. Die Weimarer hatten beispielsweise Tauschnetzwerke mit Magdeburg oder Leipzig - mit Leuten, die sie vorher noch gar nicht persönlich getroffen hatten.

Wie funktionierte der Austausch?

Zunächst ganz banal über Briefkontakt. Man schaltete Anzeigen in den klassischen Zeitungen: Suche Gleichgesinnte zum Musiktausch. Und da hat man sich einfach gemeldet. Oder man fand den Partner über Hörensagen. Dann tauschte man sich aus: Was hast Du, was habe ich ... Und dann hat man sein Heiligtum, die Platte, mit hohem Vertrauen in dieses Netzwerk eingespeist. Da kam dann irgendjemand mit einer Tüte von den anderen Leuten, nahm die eigenen mit und stieg wieder in den Zug und fuhr ab.

Dann wurden über Nächte hinweg nicht nur die eigentlichen Tonträger kopiert, sondern auch Coverinformationen vollständig abgeschrieben. Man sog quasi alles in sich auf, was an Information zu bekommen war. Man hatte ja ansonsten wenig Zugang zu den Informationen, wie heißen die Musiker, wer schreibt die Musik und so weiter, also wollte man alles wissen. Und dabei hat man darauf gehofft, dass man die eigene Platte ohne Schaden wiederbekommt.

Und das klappte in der Regel?

Offenbar. Mir ist allerdings ein Fall begegnet, in dem eine Platte immer noch vermisst wird.

Es gab aber auch ein Live-Netzwerk?

Ja, ansonsten stellte man Kontakte her, indem man in Jugendclubs fuhr. In Berlin zum Beispiel gab es in der Langhansstraße einen Jugendclub. Es gab tatsächlich FDJ-Clubs, die in den 80er Jahren ein bisschen okkupiert wurden; und damit wanderten die Jugendszenen auch in den öffentlichen Raum. Das ist ganz typisch für die 80er Jahre. Hierin zeigt sich eine Überlagerung von Staat und Jugendkultur, auch eine gewisse unbewusste Vernetzung.

Da ist es dann nicht überraschend, dass es zum Beispiel einen Berliner Jugendclubleiter gab, der einerseits den Ansprüchen der FDJ-Leitung gerecht werden muss, aber selbst Heavy-Metal-Fan ist, seine Kumpels in seinem Club haben will und ein Konzert organisiert, das er nach oben durchaus rechtfertigen kann. Da reiste man aus dem Berliner Umland bis hin zum Spreewald an, stellte sich am Club an und hatte ein erstklassiges Heavy-Metal-Konzert. Und dort hat man sich eben angesprochen.

In kleinen Städten und Dörfern gab es außerdem regelmäßig normale Disco-Veranstaltungen. Und dort erkannten sich die Heavies natürlich am Outfit und machten sich auf ganz banalem Wege über persönlichen Kontakt bekannt.

Wie kamen die Bands an ihr Equipment?

Technik war generell immer ein Riesenproblem, besonders natürlich für härtere Rockmusik. Und Heavy Metal lebt selbstverständlich von einem speziellen Sound. Der verzerrte Sound der Gitarren und die Lautstärke sind das Ausschlaggebende; und die DDR-Produktion - Vermona Regent und so weiter - die war natürlich davon weit entfernt.

Da gab es Aktionen, sich das selbst zu bauen - es wurden zum Beispiel Transistoren aneinander gelötet und so weiter. Und andererseits war da freilich auch der Schwarzmarkt. Technik aus dem Westen gab es beispielsweise in den Kleinanzeigen der Zeitschrift „Melodie und Rhythmus“. Da findet man die absolut typischen Westprodukte zu unglaublichen Preisen: Verzerrerpedale, die im Westen neu 70 oder 80 DM gekostet haben, gibt es da gebraucht für 1000 DDR-Mark. Da musste der Lehrling, der mit seinen 500 Mark im Monat ein bisschen Metal spielen wollte, lange sparen.

Sicher kannten die Metaler im Osten sehr gut die Musik ihrer westlichen Idole. Unterscheidet sich die Musik, die sie selbst machten, von dem, was jenseits des Eisernen Vorhangs entstand?

Das ist eine sehr spannende Frage, die ich auch noch genauer klären will. Aktuell arbeite ich an musikalischen Analysen, die auch die Geschwindigkeit des Kulturtransfers hinterfragen. Hier müssen wir uns natürlich klar machen, dass in den 80er Jahren in der Metal-Szene in den USA und West-Nord-Europa enorm viel in extrem kurzer Zeit passiert ist. Die Entwicklungsdynamik war sehr hoch. Das sind Ausdifferenzierungsprozesse, die in diesem Ausmaß und dieser Geschwindigkeit in der Musik äußerst selten sind.

Und durch dieses Tempo hatte man hinter dem Eisernen Vorhang natürlich immer das Gefühl, nicht mithalten zu können, hinterher zu hängen, weil es schon wieder etwas Neues gab. Das heißt aber auch, dass sich die Musiker schon zunächst durch Nachahmung positionierten. Eigenheiten im Sinne von Innovationen habe ich bisher nicht so viele entdeckt. Es spielt sich alles auf einem sehr hohen Niveau der jeweiligen Stile ab.

Das heißt, das Phänomen der bis heute beschworenen Einzigartigkeit des Ost-Rock gibt es hier nicht in vergleichbarer Weise?

Höchstens insofern, dass man die Auflage hatte, deutsch zu singen, wenn man veröffentlicht werden wollte. Es gibt dann ungefähr ab 1987/88 auch Bands, die bewusst auf diese Option verzichten, sich für den Untergrund und die englische Sprache entscheiden. Ein paar DDR-Vorreiter in Sachen härteren Rocks auf dem Weg zum Heavy Metal gab es, Babylon zum Beispiel . Letztlich gab es sogar schon 1983 „Formel I“, die erste offizielle Heavy-Metal-Band der DDR.

Sie wurde als Profiband eingestuft, die Musiker durften in Berlin studieren, und dann tourten sie unentwegt durchs Land. Sie hatten die typische Ersatzfunktion, spielten die westlichen Bands nach und Eigenkompositionen, die alle auf einem sehr hohen Niveau des typischen New Wave of British Heavy Metal, des angesagten britischen Heavy Metal waren - alias „Iron Maiden“. Natürlich regten solche Bands dann auch wieder junge Musiker an. Diese Bands dann auch sehr früh die notwendige West-Technik.

Was passierte mit dieser Szene nach dem Mauerfall?

Ich würde sagen: sie ist ein wenig implodiert. Die DDR-Bands, die es gab - ungefähr 150 im ganzen Land, - waren von heute auf morgen nicht mehr so angesagt. Keiner wollte sie mehr hören, weil natürlich jeder endlich die Idole sehen und die Original-CD’s im Plattenladen kaufen wollte, den Nachholebedarf aufholen. Dadurch sind auch die Strukturen der Veranstaltungsnetzwerke zusammengebrochen. Metal-Konzerte in Landgasthöfen, wie in den 80ern, waren schlagartig irrelevant. Man konnte ja in die Clubs der Metropolen fahren. Und die westlichen Bands und deren Manager erkannten auch das Potenzial und organisierten rasch Tourneen durch den Osten.

Trotzdem denke ich, dass die Szene auch im Hinblick auf das Selbstmusizieren aktiv blieb. Es gibt schon einige Bands, die nach wie vor unterwegs sind. Einige haben sich umstrukturiert, sich neue Namen gegeben. Es gab einige, die auch gleich neue Verträge bekommen haben, mit westdeutschen oder amerikanischen Labels, die versucht haben, da irgendwie über Wasser zu bleiben. Aber natürlich hatten sie es schwer, weil sie im Westen noch kein Renommee hatten. Das war, glaube ich, schon sehr, sehr hart. Die wenigsten haben den großen Sprung geschafft, wie etwa die recht bekannten „Rammstein“, die teilweise ihre Wurzeln in der DDR-Punk-Szene haben.

Wie in vielen anderen Jugendszenen hat sich in den 90ern allgemein viel geändert, neben der sicher auch für viele unsicheren Zeit. Es gab einige Auseinandersetzungen mit der sehr stark gewordenen Skinheadszene. neue Jugendszenen traten auf den Plan - Grunge zum Beispiel. Allgemein spricht man auch auf internationaler Ebene von einer Krise des Heavy Metal in der Mitte der 90er. Das spiegelt sich zum Beispiel in den Verkaufszahlen wider; wobei ich denke, dass die Ost-Szenen da sogar noch die verhältnismäßig stark waren, weil ein unglaublicher Nachholebedarf bestand.

Interview: Tatjana Böhme-Mehner

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