Abriss in Stadtroda kommt voran

Stadtroda  Marode Häuser in der Klosterstraße in Stadtroda müssen weichen.

Im Auftrag der Stadt Stadtroda werden derzeit durch das Abbruchunternehmen GRA aus Gera die maroden Häuser 9 und 11 in der Klosterstraße abgerissen.

Im Auftrag der Stadt Stadtroda werden derzeit durch das Abbruchunternehmen GRA aus Gera die maroden Häuser 9 und 11 in der Klosterstraße abgerissen.

Foto: Frank Kalla

Nachdem Ende vergangenen Jahres bereits die baufälligen Häuser 5 und 7 in der Stadtrodaer Klosterstraße abgerissen wurden, kommt erneut der Abrissbagger zum Einsatz.

So werden derzeit durch die Geraer Firma GRA Gartenlandschaftsbau, Recycling & Abbruch im Auftrag der Stadt Stadtroda die Häuser 9 und 11 abgebrochen. Die Arbeiten gestalten sich nach Angaben von Claudia Thieß vom Bauamt der Stadtverwaltung nicht ganz einfach, weil die maroden Fachwerkhäuser sich gegenseitig halten. Aus diesem Grund werden die Abbrucharbeiten auch von einem Statiker überwacht und müssen etliche Gebäudeteile mit der Hand abgetragen werden. „Wir mussten schon Teile des hinteren Anbaus bei Haus Nummer 9 manuell abbrechen“, erklärte GRA-Mitarbeiter Matthias Kügler. Beim Haus Nummer 11 müsse man ebenfalls behutsam zu Werke gehen. „Da können wir ebenfalls nur partiell mit dem Bagger ran.“

Bereits seit zwei Wochen ist die Firma mit den Objekten beschäftigt. Vor den eigentlichen Abrissarbeiten war eine umfangreiche Entkernung der Gebäude notwendig. Insgesamt müssen rund 1800 Kubikmeter umbauter Raum beseitigt werden.

38.000 Euro hat Stadtroda im Rahmen der Städtebauförderung für den Abriss der maroden Immobilien erhalten. Ziel ist es, ein vermarktungsfähiges Areal für einen Neubau in der Klosterstraße zu schaffen.

Nachdem bereits Ende vergangenen Jahres die Häuser 5 und 7 in der Klosterstraße beseitigt wurden, kann man mit der Zusammenlegung aller vier bisherigen Grundstücke eine Fläche von 570 Quadratmetern für eine Neubebauung zur Verfügung stellen. „Dank der neuen Grundstücksgröße wäre auch die Schaffung von notwendigen Parkplätzen kein Problem“, schätzte bereits vor geraumer Zeit Bürgermeister Klaus Hempel (Freie Wähler) ein.