Erfurt. In Erfurt haben zwei Männer Gedenkzettel an der Synagoge angezündet. Politiker zeigen sich schockiert und sehen rote Linien überschritten.

An der Synagoge in Erfurt haben zwei Männer aus Libyen Gedenkzettel angezündet. Sie waren am Eingang des Gebäudes angebracht. In der Nacht zu Sonntag gegen 1.30 vorläufig wurden die mutmaßlichen Täter zunächst festgenommen, teilte die Polizei mit. Ihre Personalien wurden aufgenommen, sie sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Auf den Zetteln hatten Menschen ihre Solidarität mit Israel bekundet. An der Synagoge selbst sei kein Schaden entstanden, so die Polizei.