Hermsdorf. Ein 51-Jähriger war viel zu schnell unterwegs, überholte mehrere Fahrzeuge von der rechten Fahrbahn und gefährdete andere Autofahrer.

In der vergangenen Woche führte die Autobahnpolizei mehrere Fahrzeugkontrollen in Verbindung mit der Verkehrsüberwachung durch. Ein Videowagen kam zum Einsatz. Als dieser auf der A9 zwischen dem Hermsdorfer Kreuz und der Anschlussstelle Eisenberg unterwegs war, wurden die Beamten auf einen Autofahrer aufmerksam.

Wie die Polizei mitteilte, fuhr das Fahrzeug mit knapp 200 km/h statt der erlaubten 120 km/h über die Autobahn. Die Beamten verfolgten das Auto und beobachteten, wie der Fahrer gleich mehrere Male auf dem rechten Fahrstreifen überholte. Dabei fuhr dieser zeitweise mit einer Geschwindigkeit von 230 km/h.

Seine Fahrweise war darüber hinaus äußerst aggressiv und er scherte teilweise sehr knapp vor den überholten Fahrzeugen wieder auf der linken Fahrspur ein.

Den Beamten gelang es, den Fahrer zu stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Auto zwar in Deutschland zugelassen war, jedoch ungarische Kennzeichen angebracht waren. Der Fahrer war zudem den Beamten gegenüber unfreundlich und beleidigte diese. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Auch die Kennzeichen behielten die Beamten ein. Gegen den 51-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Beleidigung, Kennzeichenmissbrauch und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Darüber hinaus ahndeten die Beamten der Autobahnpolizei noch weitere Vergehen. Ein 40-Jähriger erhielt zwei Monate Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und ein Bußgeld über 1.000 Euro. Dieser war ebenfalls viel zu schnell unterwegs und überschritt die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um 80 km/h. Dabei ignorierte er jegliche Verkehrszeichen zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf regennasser Fahrbahn.

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