Bagger zwischen Wetzdorf und Mertendorf ausgebrannt

Verletzt wurde niemand. Fahrzeug erlitt Totalschaden.

Brennender Bagger auf der Straße zwischen Wetzdorf und Mertendorf im Saale-Holzland-Kreis. Die Feuerwehren Wetzdorf und Schkölen löschen den Brand.

Brennender Bagger auf der Straße zwischen Wetzdorf und Mertendorf im Saale-Holzland-Kreis. Die Feuerwehren Wetzdorf und Schkölen löschen den Brand.

Foto: zgt

Wetzdorf. Just, als am Mittwoch Vormittag in Schkölen die Ministerpräsidentin eintraf, herrschte an der Straße zwischen Wetzdorf und Mertendorf eine Aufregung ganz anderer Art: Hier war ein Bagger in Brand geraten und auf der Straße ausgebrannt.

Verletzt wurde niemand, aber das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Die Landstraße war während der Lösch- und Bergungsarbeiten längere Zeit gesperrt.

Die Bauern waren auf dem Weg aufs Feld, um Mist zu laden. Es war kurz nach 10 Uhr, der Bagger war etwa in der Mitte zwischen Wetzdorf und dem Abzweig nach Poppendorf.

"Plötzlich habe ich Funken gesehen, bin raus, auf einmal hat es auch schon gebrannt", berichtet der 44-jährige Baggerfahrer. "Da habe ich sofort die 110 angerufen." Man habe noch versucht, mit dem Inhalt von drei Feuerlöschern die Flammen selbst in den Griff zu bekommen – vergeblich. Inzwischen rückte die Feuerwehr an, zuerst die Wetzdorfer, dann die Schkölener. Bis 13 Uhr waren die Kameraden im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort.

Als der Brand am Fahrzeug gelöscht war, machten sich die Männer daran, die Baggerschaufel abzubauen und das hintere Schild so weit hoch zu drücken, dass der Bagger mit einem Traktor erstmal von der Straße gezogen werden konnte.

"Wir haben ihn dann aufs Feld geschoben. Er kann nur noch verschrottet werden", sagte am Nachmittag Christian Klaus von der Schröder & Klaus GbR. Der Firma gehört der Bagger. Zur genauen Ursache konnte man gestern noch nichts sagen. "Womöglich ein Kurzschluss", vermutet Christian Klaus. Den Sachschaden schätzt er auf 40- bis 50 000 Euro. Die Maschine fehlt nun, die Landwirte müssen jetzt mit alternativen Mitteln den Mist laden. "Aber die Hauptsache ist, dass niemand verletzt ist."

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