Blinde Zerstörungswut am Osterbrunnen in Hohenleuben

Hohenleubener sind erbost und enttäuscht. Vier Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren aus dem Christlichen Jugenddorf in Hohenleuben sind für die Sachbeschädigung in der Nacht zum Freitag verantwortlich.

Bis Montag wollen die Frauen von Hohenleuben den Osterbrunnen als abschreckendes Beispiel stehen lassen, dann kommt er weg. Foto: Heidi Henze

Bis Montag wollen die Frauen von Hohenleuben den Osterbrunnen als abschreckendes Beispiel stehen lassen, dann kommt er weg. Foto: Heidi Henze

Foto: zgt

Hohenleuben. Die rund 15 Frauen und Männer aus Hohenleuben sind bitter enttäuscht: Am Freitagmorgen wurde der Osterbrunnen auf dem Marktplatz der idyllischen Kleinstadt zerstört. Die drei Jungen und das Mädchen waren am Donnerstagabend von den Mitarbeitern des Jugenddorfes als vermisst gemeldet worden. Mit Hilfe eines Fährtenhundes konnte die Polizei die Vier im Stadtgebiet auffinden.

Sie sollen rund 50 Ostereier abgerissen, auf die Fahrbahn geschmissen oder einfach zertreten haben. Die Vier erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Seit zehn Jahren treffen sich die Frauen und Männer aus Hohenleuben um die Krone für den Brunnen aus Tannenzweigen zu binden. Sie färben jedes Jahr zusätzlich Eier, um sie dann mit vielen kleinen Motiven wie einer bunten Blumenwiese zu versehen. Mittlerweile sind es gut 2200 bunte Ostereier. In diesem Jahr entdeckten Grundschüler sogar goldene Eier an den Zweigen.

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