Feuerwehrmann wird Brandstiftung in vier Fällen bei Leutnitz verdächtigt

Nach einer Serie von Brandfällen in und um Leutnitz bei Königsee-Rottenbach kam die Saalfelder Kriminalpolizei jetzt einem Tatverdächtigen auf die Spur.

Archiv-Foto: Claudia Klinger

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Königsee-Rottenbach. Nach umfangreichen Ermittlungen, Spurenauswertungen und der Vernehmung zahlreicher Zeugen gelang es der Kripo, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Der 20-Jährige steht in dringendem Verdacht, im Juni und Juli diesen Jahres insgesamt vier Brände bei Leutnitz gelegt zu haben.

Hierzu zählen zwei Brände in Waldgebieten am Ortsrand am 23. Juni und 3. Juli sowie die Feuer an einem Brennholzstapel am Rande der Zufahrtsstraße nach Leutnitz am 5. Juli 2014 und in einer Scheune am 16. Juli 2014. In allen Fällen konnten Feuerwehr und aufmerksame Zeugen die Brände rechtzeitig löschen, bevor hohe Sachschäden entstanden.

In seinen ersten Vernehmungen räumte der junge Mann alle vier Brandstiftungen ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Gera erfolgte bisher keine Festnahme des Tatverdächtigen. Ihm kam zugute, dass keine Personen verletzt wurden und nur geringe Sachschäden entstanden.

Die Ermittlungen gegen den Mann wegen des Verdachts der Brandstiftung dauern derzeit noch an. Er war aktiv in der örtlichen Feuerwehr tätig.