Flüchtling nach Vergewaltigungsversuch in Saalfeld vor Gericht

Der 33-Jährige legt zum Prozessauftakt am Landgericht Gera ein Geständnis ab.

Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft.

Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft.

Foto: zgt

Gera. Vor dem Landgericht Gera hat am Donnerstag ein Verfahren wegen versuchter Vergewaltigung begonnen. Einem 33-jährigen Flüchtling wird vorgeworfen, nach dem Bierfest in Saalfeld am 4. September 2016 eine Frau überfallen zu haben.

Er soll versucht haben, sie zu vergewaltigen. Als er ihr einen Finger in den Mund schob, biss das 18-jährige Opfer den Mann und nutzte die Chance zur Flucht.

Vor Gericht räumte der Angeklagte die Tat ein und berief sich auf übermäßigen Alkoholkonsum. Seine Angaben waren jedoch wenig glaubwürdig: Er will 13 kleine Flaschen Bier, zudem ein Liter Fassbier und mehrere Schnaps getrunken haben.

Für den Prozess hatte das Gericht drei weitere Verhandlungstage angesetzt. Nach dem Geständnis kommt das Verfahren aber voraussichtlich schon am Freitag zum Abschluss.