Schmuggler im Südharz ertappt: Mehr als 20.000 Zigaretten sichergestellt

Südharz.  Gleich zwei spektakuläre Funde gelangen dem Zoll jetzt auf der A 38. Neben Zigaretten wollten die auch Alkohol unversteuert weiterveräußern.

Der Zoll kontrolliert regelmäßig die Autobahn im Südharz.

Der Zoll kontrolliert regelmäßig die Autobahn im Südharz.

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Rund 13.2000 Zigaretten schmuggeln wollte am Donnerstag ein 31-Jähriger in den Hohlräumen seines Transporters. Erfolglos. Denn dabei hatte er die Rechnung nicht mit dem Hauptzollamt gemacht. Das nämlich war auf Streife. Der Fahrer wurde von ihnen am Dreieck Südharz ertappt, wie das Hauptzollamt Erfurt jetzt mitteilte.

Die Beamten fanden bei ihm zudem 37 Liter Spirituosen und 122 Liter Bier, die für den Weiterverkauf bestimmt waren, sodass sie ebenfalls hätten versteuert werden müssen. Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung leiteten die Zöllner ein Strafverfahren ein. Die Abgaben in Höhe von 2577 Euro wurden vor Ort entrichtet.

Der Transporter aus Polen war in Höhe des Autobahndreiecks auf seiner Fahrt gen Westen entdeckt worden. Auf Befragen der kontrollierenden Zöllner meldete der Fahrer für sich und drei Beifahrer lediglich die erlaubten Freimengen an.

Bereits am 13. November hatten die Zöllner eine ähnliche Entdeckung gemacht. Bei der Kontrolle eines Kleintransporters, der auf dem Weg nach Großbritannien war, entdeckten sie 10.200 Zigaretten für einen unbekannten Empfänger. Da der Versand von Tabakwaren mittels Post- und Kurierdienst nicht erlaubt ist, erging gegen den Mann ein Steuerbescheid in Höhe von 1.755,33 Euro.