Thüringenderby zwischen Erfurt und Jena: Die Bilanz der Polizei

red
Während des Spiels wurde Pyrotechnik gezündet.

Während des Spiels wurde Pyrotechnik gezündet.

Foto: Sascha Fromm

Erfurt  Beim Thüringenderby zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena waren mehrere hundert Einsatzkräfte der Polizei vor Ort. Die Polizei zieht ein erstes Fazit.

Die Landespolizeiinspektion Erfurt führte am Sonntag einen umfangreichen polizeilichen Einsatz anlässlich des Derbys zwischen dem FC Rot Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena durch. Mehrere hundert Einsatzkräfte waren vor Ort. Dabei wurde die Erfurter Polizei von der Bereitschaftspolizei Thüringen und der Polizei Sachsen unterstützt. Die Landespolizei stand hierbei auch im engen Austausch mit der Bundespolizei.

Lediglich kleinere Zwischenfälle

Am Abend zog die Polizei ein erstes Fazit. Den Angaben zufolge habe ein Aufeinandertreffen gewaltbereiter Fußballfans erfolgreich verhindert werden können. Es sei lediglich zu kleineren Zwischenfällen gekommen.

Massiv Pyrotechnik gezündet, Schlägerei auf der Tribüne

Während des Spiels und des Fanmarsches wurde massiv Pyrotechnik gezündet. Zudem verbrannten beide Fanlager im Stadion Fanutensilien der gegnerischen Mannschaft. Nach Spielende sei es den Angaben zufolge im Block der Heimfans zu einer Schlägerei zwischen mehreren Anhängern des FC Rot Weiß Erfurt gekommen. Die Erfurter Polizei führe dazu die weiteren Ermittlungen.

Etwa 1500 Fans reisten zu dem Spiel mit der Bahn an. Hier kam es zu keinerlei Störungen.

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