So löschte die Feuerwehr den Wohnhausbrand in Buhla

Buhla.  Blitzeinschlag ist die vermutete Ursache für einen Brand im Eichsfeld. Feuerwehren aus acht Orten waren im Einsatz.

Vermutlich ein Blitz war Schuld an einem Brand in einem Wohnhaus in Buhla. Die Bewohner konnten dank zweier Nachbarinnen unverletzt das Haus verlassen, das aber nicht mehr bewohnbar ist. 

Vermutlich ein Blitz war Schuld an einem Brand in einem Wohnhaus in Buhla. Die Bewohner konnten dank zweier Nachbarinnen unverletzt das Haus verlassen, das aber nicht mehr bewohnbar ist. 

Foto: Johanna Braun

Ein Blitzeinschlag war vermutlich die Ursache dafür, dass am Sonntagmittag ein Wohnhaus in Buhla brannte. Um 13.11 Uhr ging die Alarmierung bei den Feuerwehren im Umkreis ein. Bei der Ankunft hatten zwei Nachbarinnen die beiden Hausbewohner, ein Ehepaar, bereits in Sicherheit gebracht. Das Wohnhaus hingegen stand im Vollbrand.

Vor Ort waren neben dem Rettungsdienst und der Polizei die Feuerwehren aus Buhla, Breitenworbis, Worbis, Leinefelde, Haynrode, Bischofferode, Bernterode und Bleicherode. Letztere waren mit ihrer Drehleiter gekommen, um das Feuer aus der Höhe zu löschen. Schon bald stand fest: Das Haus wird nicht mehr bewohnbar sein.

Zuerst galt es, die Flammen im Zaum zu halten und zwei Gasflaschen aus dem Haus zu entfernen. Dann war es Priorität, die Nebengebäude zu schützen und vom Feuer abzuschirmen. Von beiden Seiten wurde ständig mit der Wärmebildkamera die Temperatur der Wände überprüft. Atemschutzgeräteträger stießen dann auf das Grundstück vor, um weitere Glutnester aufzuspüren und sie zu löschen. Auch dabei halfen die Wärmebildkameras.

Löschwasserversorgung war ein Problem

Ein Problem stellte die Löschwasserversorgung dar. Andreas Kramer von der Feuerwehr Breitenworbis beschrieb sie vor Ort als sehr instabil. Denn wenn alle Hydranten angezapft werden, ist nicht genug Druck auf den einzelnen Strahlrohren, mit denen das Feuer bekämpft wird. Zur Hilfe kamen Tankfahrzeuge, die insgesamt gut 16.000 Liter Wasser aus dem Eichsfeld und gut 6000 Liter Wasser aus Richtung Bleicherode nach Buhla schafften.

Am Kreisel Richtung Haynrode wurde außerdem ein Pendelverkehr eingerichtet. Dort wurden leere Tankfahrzeuge mit neuem Wasser versorgt und zurück zum Unglücksort geschickt. Auch wurde der Verkehr dort reguliert und Autofahrer wurden darauf hingewiesen, Buhla zu umfahren.

Haynröder Straße im Ort war gesperrt

Denn die Haynröder Straße im Ort war nicht passierbar. Unzählige Einsatzfahrzeuge sowie Schläuche versperrten dort den Weg für den Durchgangsverkehr. Am Straßenrand standen die Anwohner, die ebenso wie Bürgermeister Rüdiger Wetterau, dem Ganzen nur hilflos zusehen konnten.

Um 16.26 Uhr konnte dann „Feuer aus“ gemeldet werden. Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten aber noch bis in den frühen Abend an.

Wohnhaus in Buhla brennt völlig aus