Das Gernewitzer Strohfest lockte viele Besucher

Gernewitz  Mehrere tausend Besucher konnten die Gernewitzer an diesem Wochenende bei ihrem traditionellen Stroh- und Hoffest begrüßen. Neben Talkshows, unter anderem mit den Fußballlegenden Bernd Stange und Harald Irmscher, Auftritten von Chören und Bands und einer großen Händlermeile stand natürlich der Strohfigurenbau auf der großen Wiese in Richtung Rausdorf im Mittelpunkt des Interesses bei den Besuchern. „Ein sehr interessantes Fest“, meinte ein Besucher aus Suhl, der bei Ina Treffer aus Schlöben zu Gast war.

Emilie Prager (li) und Victoria Richter vom TSV Stadtroda versuchen aus Stroh einen kleinen Handball zu basteln. Auf dem Strohfest stellten die Sportler ihre vier Sparten - Handball, Turnen, Tennis und Volleyball - in Strohfiguren vor.

Emilie Prager (li) und Victoria Richter vom TSV Stadtroda versuchen aus Stroh einen kleinen Handball zu basteln. Auf dem Strohfest stellten die Sportler ihre vier Sparten - Handball, Turnen, Tennis und Volleyball - in Strohfiguren vor.

Foto: Frank Kalla

Die Teams, die zum traditionellen Strohfiguren-Wettbewerb angetreten waren, plagten sich am Sonnabend bei schwülwarmen Temperaturen redlich, besonders originelle Figuren aus teils tonnenschweren Strohballen herzustellen.

So bastelte das Team der Musikschule Fröhlich eine Szene aus „Rapunzel“. Allein das Flechten eines meterlangen Zopfes aus Stroh war eine Herausforderung. Spontan sprangen Eltern ein, um dem Team Regelschule die Teilnahme am Wettkampf zu ermöglichen. Die Mädchen und Jungen stellten aus Stroh die Schneemannfigur „Olaf“ aus dem Film „Die Eiskönigin“ her.

Spontan eingefunden hatte sich auch ein Team aus Rausdorf, das eine überdimensionale Hollywoodschaukel aus Stroh kreierte. Mit Sportlern aus Stroh erinnerten die Mitglieder des TSV Stadtroda an die vier Sportarten ihres Vereins – Handball, Tischtennis, Volleyball und Turnen.

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