Der Rohstoff Hanf zieht sich wie ein roter Faden durch das Ferienhaus in Läwitz

Zeulenroda-Triebes  Bärbel und Albrecht Broßmann freuen sich auf erste Urlauber

Bärbel und Albrecht Broßmann freuen sich auf die ersten Urlauber, die zu Ostern in den zwei neu entstandenen Ferienwohnungen erwartet werden.

Bärbel und Albrecht Broßmann freuen sich auf die ersten Urlauber, die zu Ostern in den zwei neu entstandenen Ferienwohnungen erwartet werden.

Foto: Heidi Henze

Hell verputzt mit einem großen Laubengang umrahmt, fällt das Haus Nummer 3 in Läwitz beim Spaziergang an die Vorsperre Riedermühle wohl allen auf. Davor erstreckt sich eine große Grünfläche mit Parkplätzen für alle diejenigen, die hier Station machen wollen, um ein paar Tage die Ruhe und die schöne Umgebung zu genießen.

Bärbel und Albrecht Broßmann haben hier in den vergangenen Jahren mächtig Hand angelegt. Schließlich stand an dieser Stelle einmal ein altes zerfallenes Haus. Nach der Wende stand es leer und bis zum Abriss war es bereits zerfallen. Als es endlich weggerissen , klaffte ein großes Loch, Feuchtigkeit zog am angrenzenden Wohnhaus der Familie Broßmann auf.

Jetzt, nachdem nicht nur alles beseitigt wurde, sondern auch teilweise neu gebaut wurde, ist von dem, das Dorfbild verschandelnden, Anblick nichts mehr zu sehen.

Den nach dem Abriss freistehenden, ehemaligen Heuboden bauten Broßmanns um und aus. Entstanden ist eine Ferienpension, die keinen Wunsch offen lässt. Hell, modern präsentieren sich die Räume der beiden 80 Quadratmeter großen Wohnungen. Beide sind mit einem Zugang zum Laubengang ausgestattet, wo Gartenmöbel zum Verweilen und Genießen des herrlichen Blicks über die Landschaft einladen. Keinen Steinwurf entfernt liegt die Vorsperre der Talsperre Zeulenroda, der Sportplatz des Ortes und natürlich viele Wanderwege.

Paare ohne Kinder oder mit bis zu drei Kindern können in den Wohnungen, die mit einer kleinen Küche, einem Wohnzimmer und zwei großen Schlafzimmern sowie zwei Sanitärräume ausgestattet sind, wohnen.

Bärbel Broßmann sagt, dass sie versucht habe, an alles zu denken. Auch an solche Dinge, die sie selbst einmal in einem Urlaub mit den Enkelkindern vermisst hätte. So gibt es in den Wohnungen sogar jeweils eine Fußbank für die Kleinen, damit auch sie aus den Fenstern in der ersten Etage schauen können.

Bei den Betten gibt es eine Naturvariante: Sie sind mit einem Hanf-Baumwoll-Gemisch gestopft. Doch nicht nur hier gibt es Hanf. Der Rohstoff zieht sich wie ein roter Faden durch das Ferienhaus. Hanf findet sich auch in der Dämmung und im Anstrich wider. Auf einer hohen Naturbasis wurde umgebaut. Im Haus gibt es auch eine Hackschnitzelheizung. Da Albrecht Broßmann langjähriger Vorsitzender der Pahren Agrar GmbH war und die Hanfproduktion in Pahren angeschoben hat, liegt es auf der Hand, dass bei Broßmanns genau dieser Rohstoff verbaut wurde. Die Firma Drewlo + Feustel Bau GmbH aus dem benachbarten Stelzendorf hat die Arbeiten ausgeführt.

Zur Demonstration dieser Technik wurden im Eingangsbereich vor dem Gemeinschaftsraum im Ferienhaus ein paar Beispiele platziert. Zudem wurde der Bau der Ferienwohnungen mit Mitteln aus dem Programm Land(Auf)Schwung der Leader Aktionsgruppe Greizer Land gefördert.

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