Freitag ist Richtfest für Turnhalle in Rudolstadt

Der Innenausbau der barrierefreien Halle kann bald beginnen. Die Einweihung ist zum Schuljahresbeginn vorgesehen.

Neubau Sporthalle am Gymnasium Rudolstadt. Foto: Peter Scholz

Neubau Sporthalle am Gymnasium Rudolstadt. Foto: Peter Scholz

Foto: zgt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Rudolstadt. Ein zünftiges Richtfest, zu dem interessierte Rudolstädter eingeladen sind, wird heute ab 13.30 Uhr an der neuen Turnhalle am Gymnasium Fridericianum in Rudolstadt gefeiert. Damit findet die Rohbauphase an der Zweifeld-Sporthalle ihren Abschluss. Der erste Spatenstich war ein halbes Jahr zuvor erfolgt.

"Wenn das Dach dicht ist, können wir mit dem Innenausbau beginnen", sagte Landrätin Marion Philipp (SPD). Ziel ist die Inbetriebnahme der neuen Halle zum Schuljahresbeginn. "Das ist für den Schulsport am Rudolstädter Gymnasium eine enorme Verbesserung - und ebenso für den Vereinssport in der Stadt Rudolstadt."

Bislang werden die Schüler in der von der Stadt Rudolstadt angemieteten und räumlich getrennten Dreifelder-Sporthalle an der Regelschule "Friedrich Schiller" unterrichtet. Die ursprüngliche alte Halle am Gymnasium war zu klein und in den 1990er Jahren im Zuge der zwei Erweiterungen des Gymnasiums abgetragen worden. Durch den Neubau einer barrierefreien und behindertengerechten Turnhalle entfallen nicht nur die bisherigen Kosten für die Anmietung der Halle. Noch wichtiger ist, dass die Wege zum Sportunterricht und die damit einher gehenden Zeitverluste bei den Unterrichtszeiten endlich entfallen.

Das alte Schulgebäude des Gymnasiums war um 1904 errichtet worden und steht unter Denkmalschutz. Mit der Komplexsanierung des Altbaus am Rudolstädter Gymnasium im Jahr 2009 und 2010 aus Mitteln des Konjunkturpakts II wurden dort bereits 1,2 Millionen Euro investiert. Für den Neubau der Turnhalle sind noch einmal rund 2,4 Millionen Euro veranschlagt.

Die eingeschossige Halle misst 28 mal 32 Meter bei einer Firsthöhe von zehn Metern. Der Anbau mit den Nebenräumen auf der gesamten Länge von 32 Metern ist weitere elf Meter breit. Das Dach-tragwerk besteht aus parallelen Brettschichtholzbindern mit einer Spannweite von 27 Metern, die von Trapezblechen überspannt werden sollen. Das Dach ist für die Nutzung einer Photovoltaikanlage vorgesehen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren