21 Corona-Neuinfektionen im Ilm-Kreis

Ilm-Kreis.  Von Infektion sind Schulen, Seniorenwohnpark, Unternehmen und Psychotherapiepraxis betroffen.

Im Ilm-Kreis sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 547 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion registriert worden (Symbolbild).

Im Ilm-Kreis sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 547 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion registriert worden (Symbolbild).

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Dem Gesundheitsamt des Ilm-Kreises sind 547 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. In den vergangenen 24 Stunden sind 21 Neuinfektionen hinzugekommen. 190 von ihnen sind aktiv, 351 Personen gelten als genesen, sieben Patienten sind verstorben. Die Inzidenzzahl liegt jetzt bei 130,8 Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Zum derzeitigen Infektionsgeschehen heißt es aus dem Landratsamt des Ilmkreises:

Am Berufsschulzentrum Arnstadt-Ilmenau ist ein weiterer positiver Fall in einer unter Quarantäne stehenden Klasse aufgetaucht.

In der Goetheschule Ilmenau wurden vier weitere Schüler einer unter Quarantäne stehenden Klasse positiv auf das Virus getestet. Für die negativ getesteten Kinder der Klasse endete am Dienstag die Quarantäne. In einer anderen Klasse der Goetheschule wurden acht weitere Fälle durch Abstriche ermittelt.

An der Technischen Universität Ilmenau ist bislang ein Studierender positiv getestet worden, zwei Kurse wurden als Kontaktpersonen der Kategorie eins unter Quarantäne gestellt.

Im Seniorenwohnpark Himmelblau in Ilmenau ist ebenfalls ein Bewohner positiv getestet worden und befindet sich in klinischer Behandlung. Alle Bewohner und das Personal der Pflegeeinrichtung sind abgestrichen worden.

In einem Unternehmen im Ilm-Kreis wurden am Sonntag, 15. November, insgesamt neun Mitarbeiter positiv getestet. Das gesamte Personal (135 Mitarbeiter) wurden am Montag, 16. November, abgestrichen. Daraus ergaben sich 27 weitere positive Befunde, zu denen vier Mitarbeiter der Lebenshilfe (Außenarbeitsplätze der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen) gehören. Die Firma hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt geschlossen. Erarbeitet wird ein Hygieneplan, der einen „Notbetrieb“ erlaubt.

Betroffen ist mit einem positiven Fall eine Psychotherapiepraxis mit 21 Kontaktpersonen der Kategorie eins.