Klinikum soll Kurzarbeit vermeiden

Landkreis.  Die Krankenhaus-Träger Unstrut-Hainich-Kreis und Stadt Bad Langensalza verständigen sich mit der Geschäftsführerin.

Im Hufeland-Klinikum in Mühlhausen (Bild) und Bad Langensalza soll es vorerst keine Kurzarbeit geben

Im Hufeland-Klinikum in Mühlhausen (Bild) und Bad Langensalza soll es vorerst keine Kurzarbeit geben

Foto: Daniel Volkmann

Im Hufeland-Klinikum „soll weitgehend vermieden werden, dass Kurzarbeit konkret in Erwägung gezogen wird“. Das ist das Ergebnis einer Gesellschafterversammlung am Mittwoch. Landrat Harald Zanker (SPD) und Bad Langensalzas Bürgermeister Matthias Reinz (parteilos) hätten sich darüber mit der Klinik-Geschäftsführerin Kerstin Haase verständigt, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Alle aktuellen Infos im kostenfreien Corona-Liveblog

Im Klinikum hatte die Leitung Kurzarbeit für bestimmte Bereiche erwogen, weil das Haus zur Zeit wegen der Corona-Verordnungen nur zu rund 40 Prozent belegt sei, die Kosten aber weiterlaufen wie bisher. Die Ausgleichszahlungen vom Bund würden das Defizit, das dadurch entstehe, nicht decken, hatte die Geschäftsführung kürzlich konstatiert.

Das Klinikum sei an beiden Standorten voll arbeitsfähig, heißt von Seiten der Beteiligten: „Alle dringlichen Behandlungen werden durchgeführt.“ Corona-Fälle würden in „räumlich und personell streng abgetrennten Bereichen behandelt. Schutzausrüstung für die Mitarbeiter ist ausreichend vorhanden.“

In Abstimmung mit dem Betriebsrat sollen Mitarbeiter in weniger ausgelasteten Bereichen Mehrarbeitsstunden ab- und gegebenenfalls auch Minusstunden aufbauen. Damit werde sichergestellt, dass die Mitarbeiter bei einer wieder hohen Belegung in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.