Neuer Inkubator für Sömmerdaer Geburtsstation

Das umgangssprachlich "Brutkasten" genannte medizinische Gerät bietet Säuglingen eine schützende Umgebung. Es überwacht die Vitalfunktionen.

Das umgangssprachlich "Brutkasten" genannte medizinische Gerät bietet Säuglingen eine schützende Umgebung. Es überwacht die Vitalfunktionen.

Foto: KMGKlinikum Sömmerda

Sömmerda.  Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am KMG-Klinikum Sömmerda investiert in neue Technik.

Kürzlich hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am KMG-Klinikum eine neue mobile Intensiv-Inkubator-Einheit in Betrieb genommen. Mit dieser Anschaffung werden laut Klinikleitung Sicherheit, Komfort und Genesung der kleinsten Patienten wie Früh- oder Neugeborene mit kritischen Vitalfunktionen gefördert.

Dazu sagt Bettina Börner, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am KMG-Klinikum Sömmerda: „Wir freuen uns über diese Investition für die Allerkleinsten. Uns ist wichtig, dass Eltern ihrem neugeborenen Kind nahe sein können. Die körperliche Nähe, die elterliche Stimme und sanfte Berührungen beruhigen den Säugling und helfen sehr bei der Genesung“. Das umgangssprachlich „Brutkasten“ genannte medizinische Gerät biete Säuglingen eine schützende Umgebung. Es überwache die Vitalfunktionen und stabilisiere die Körpertemperatur und versorge das Kind mit warmer, feuchter Luft. Wenn nötig, können zusätzlich Sauerstoff zugeführt oder Infusionen gelegt werden. Der neue Inkubator gilt als einer der modernsten, leisesten und vor allem hygienischsten weltweit.

Generell könnten kranken Kindern und Jugendlichen der Region Sömmerda auch weiterhin alle Leistungen uneingeschränkt angeboten werden. „Unsere Klinik steht allen kleinen und größeren Patientinnen und Patienten auch weiterhin offen. Wir können alle medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Leistungen inklusive aller nötigen Operationen uneingeschränkt anbieten“, sagt Chefärztin Bettina Börner. Dazu arbeite die Klinik eng mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zusammen.

Die den Altersvorgaben der Kassen entsprechende Mitaufnahme eines Elternteils und die tägliche 24-stündige Betreuung durch Kinderkrankenpfleger und Kinderärzte seien gewährleistet. Auch die Notfallsprechstunden finden an Wochenend- und Feiertagen von 11 bis 12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr in gewohnter Weise statt.