In Bad Lobenstein Spende für Kinderhospiz Mitteldeutschland übergeben

Bad Lobenstein  Familie Burkhardt veranstaltete Feuerabend in der Adventszeit für einen guten Zweck

Anne Greiner, Andreas Karl, Julia Burkhardt-Trenkel, Paula Burkhardt, Marcel Burkhardt und Marcus Köhler (von links) bei der Spendenübergabe.

Anne Greiner, Andreas Karl, Julia Burkhardt-Trenkel, Paula Burkhardt, Marcel Burkhardt und Marcus Köhler (von links) bei der Spendenübergabe.

Foto: Sophie Filipiak

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Schon zum zweiten Mal hatte die Familie Burkhardt Anfang Dezember in Bad Lobenstein zum Feuerabend eingeladen. Die Veranstaltung diente nicht nur zum ­geselligen Beisammensein, sondern auch dem guten Zweck. Denn der Erlös aus dem Verkauf der Speisen und Getränke und der kleinen Weihnachtsengel der Goldschmiedin Julia Burkhardt-Trenkel kommt dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zugute.

Gestern nahm Marcus Köhler vom Kinderhospiz die Spende entgegen: rund 550 Euro vom Feuerabend, dazu zusätzlich 200 Euro vom Geschäft „Ofenbau Burkhardt“ und 500 Euro von der Zimmerei Karl.

Schon von Anfang an stand für die Familie fest, dass der Feuerabend für den guten Zweck veranstaltet werden sollte. Um einen besonderen Anreiz zu schaffen, haben Marcel Burkhardt und sein Vater Andree sowie Siegfried Golm 2017 eine eigene Weihnachtspyramide gefertigt.

Im Zentrum der Kon­struktion, die wie ein kleines Haus aussieht, dreht sich – wie sollte es bei Ofenbauern auch anders sein – ein Kachelofen. Davor sitzt eine Großmutter mit Stricknadeln. Neben ihr ein Großvater mit einer kleinen ­Katze auf den Schoß. Drumherum tummeln sich die Enkel mit ihrem Spielzeug. Und seit 2017 steht diese Weihnachtspyramide pünktlich zur Adventszeit vor dem Geschäft „Ofenbau Burkhardt“ und verbreitet vorweihnachtliche Stimmung.

Das Kinderhospiz Mitteldeutschland kümmert sich nicht nur um todkranke Kinder, ­sondern auch um deren Familien. In Nordhausen am Harz werden die betroffenen Jungen und Mädchen gepflegt, während ihre Angehörigen sich vom oft anstrengendem Alltag erholen können.

Die Einrichtung wurde 2011 eröffnet und rund 40 Mitarbeiter arbeiten in den Bereichen ­Pflege, Hauswirtschaft, Küche und Pädagogik. Da die Krankenkassen nur einen Teil der ­Betriebs- und Personalkosten übernehmen, ist das Kinder­hospiz auf Spenden angewiesen.

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