Burg Bodenstein verwandelt sich in Weihnachtsmarkt

Bodenstein.  Reichlich Abwechslung bot der Bodensteiner Adventsmarkt mit zahlreichen Ständen, einer Orgelandacht und dem Besuch von Bischof Nikolaus.

Zahlreiche Gäste lockte der Adventsmarkt auf die Burg Bodenstein. Auch diesmal gab es einige Mitmachaktionen und Stände mit regionalen Produkten. Auch Bischof Nikolaus war zu Besuch.

Zahlreiche Gäste lockte der Adventsmarkt auf die Burg Bodenstein. Auch diesmal gab es einige Mitmachaktionen und Stände mit regionalen Produkten. Auch Bischof Nikolaus war zu Besuch.

Foto: Gregor Mühlhaus

Die Burg Bodenstein war am Sonntag Schauplatz eines Adventsmarktes, der zahlreiche Besucher anlockte. Geöffnet waren Rosengarten, Burghof, Speiseräume und Barocksaal. Wer Lust hatte, konnte zur Markteröffnung eine Orgelandacht in der Kapelle erleben, die Burgleiter Ralf Lippold gestaltete.

Im Erdgeschoss waren die Gäste eingeladen, Adventskränze aus Fichtenzweigen, Koniferen, Eukalyptus-und Hagebuttensträuchern sowie Grün von Scheinzypressen und Wacholder zu basteln. Nebenan gab es ein Bastelprogramm für Kinder. Die lernten, wie man aus Kreppband Fröbelsterne bastelt. Im Burghof hatte das Team eine besondere Krippe aufgebaut. Das Holz aus dem Maria, Josef und die Hirten gefertigt waren, stammt aus den Wäldern rund um die Burg, so Lippold.

Am Nachmittag streifte Bischof Nikolaus über das Gelände. Es dauerte nicht lange, bis sich die Kinder um ihn gesellten. Auch Sophia und Jonas, die mit ihren Eltern kamen, freuten sich über die Süßigkeiten.

Das Angebot in den Markthütten bestand aus regionalen Produkten. So war der Bodensteiner Burghonig aus einer nahen Imkerei im Angebot. Marmeladenkreationen konnten die Besucher ebenso kosten und kaufen, wie den Kräuterlikör „Burgelexir“ – gemacht nach einem Geheimrezept aus dem Mittelalter.

„Hier im Burghof ist es absolut angenehm. Ich war im letzten Jahr bereits hier. Dieses Mal konnte ich meine Freundin auch noch überreden, mitzukommen. Das Wetter stimmt auch zum ersten Advent, es fehlen nur noch die Schneeflocken“, fand Edith Ertmer aus Holungen. Auch Gisela und Jörg Wagner waren angetan. „Wir haben bereits Glühwein getrunken und uns das Orgelkonzert angehört. Es ist eine gute Gelegenheit, heute den ersten Advent zu verbringen. Im Eichsfeld gibt es so viele schöne Burgen. Dass man dieses Terrain zum Weihnachtsmarkt nutzt, ist optimal“, fand das Ehepaar aus Breitenbach.

Im Innenhof spielte der Eichsfelder Posaunenchor aus Leinefelde Weihnachtsweisen, bevor im Barocksaal der Regionalchor Bodetal auftrat. In den Speiseräumen gab es Kaffee, Glühwein und selbst gebackenen Bodensteiner Kuchen. „Wir sind extra aus Oberfranken zum Adventsmarkt nach Bodenstein angereist. Bei uns in Nürnberg gibt es den weltberühmten Christkindlesmarkt, aber was das Eichsfeld bietet, kann sich auch sehen lassen. Allein der Ausblick von der Burg ist schon die Reise wert“, meinte Klaus-Dieter Preis. Und Ralf Lippold war zufrieden mit der Veranstaltung.

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