Freundeskreis und Flüchtlinge bauen Garten in Jena-West

Jena  Das Projekt in Jena-West wird unterstützt von der Initiative „Essbare Stadt“ sowie von den Kleingartenvereinen „Am Jenzig“ und „Schweizerhöhe“.

Beete und ein Kompost wurden angelegt, erste Pflanzen kamen in den Boden. Foto:

Beete und ein Kompost wurden angelegt, erste Pflanzen kamen in den Boden. Foto:

Foto: zgt

Ein Garten kann ein Ort zur Entspannung sein, zur Erholung, zur Begegnung. In diesem Sinne hatte der Flüchtlingsfreundeskreis Jena-West jetzt zusammen mit den Bewohnern einer Unterkunft das Werkzeug in die Hand genommen und begonnen, den bisher ungenutzten Garten neu zu gestalten. Trotz zwischenzeitlichen Regens wurde eifrig umgegraben, Unkraut gezupft, Holz geschreddert; es sind Beete und ein Kompost angelegt und Pflanzen gesetzt worden.

Möglich war dies nur dank Unterstützung der Initiative „Essbare Stadt Jena“, des Kleingartenvereins „Schweizerhöhe“ e.V. und des Kleingartenverein „Am Jenzig“ e.V. Die Mitstreiter packten nicht nur ordentlich an, sondern leiteten die anderen Beteiligten auch an.

Der „Jenzig“ e.V. spendete neben Werkzeug auch einen ­50-Euro-Gutschein für einen Baumarkt in Jena. Mit dem Geld können jetzt dringend benötigte Utensilien und Pflanzen angeschafft werden. Mit Eifer und auch viel Humor konnte so der Garten ordentlich auf Vordermann gebracht werden. Bei der Arbeit und den gemeinsamen Verschnaufpausen bei Tee und Keksen bot sich reichlich Gelegenheit für Gespräche zum Kennenlernen. Auch wenn noch einiges getan werden muss, waren am Ende des Nachmittags alle stolz auf das Geleistete.

Es wird Wiederholungs- termine geben. Kontakt über: jenawest@welcome- in-jena.de