Markante Backstein-Villa ist saniert

Mühlhausen  1,6 Millionen Euro fließen in das Backstein-Gebäude in der Felchtaer Straße/Ecke Scherzensgasse. Wohnungen sind fast alle vermietet

Wohnungen und eine Kanzlei entstehen in der Backstein-Villa. Foto: Daniel Volkmann

Wohnungen und eine Kanzlei entstehen in der Backstein-Villa. Foto: Daniel Volkmann

Foto: zgt

Das Konzept scheint aufzugehen. Seit Herbst des vergangenen Jahres sanieren David Hagedorn aus Küllstedt und Tobias Völker aus Struth gemeinsam die Backstein-Villa in der Felchtaer Straße in Mühlhausen, an der Ecke zur Scherzensgasse. 1,6 Millionen Euro flossen in das Gebäude. Zehn der zwölf Wohnungen sind bereits vergeben, ebenso das Büro im Erdgeschoss, in das eine Anwaltskanzlei einziehen werde, so Hagedorn.

1200 Quadratmeter Wohn- und Bürofläche sind entstanden. Die einzelnen Wohnungen sind zwischen 60 und 120 Quadratmeter groß. "Obwohl wir eher hochpreisig vermieten, ist der Wohnraum nachgefragt", meint Hagedorn. Vor allem bei jenen, die zurück nach Mühlhausen kommen wollen. Vier Wohnungen seien an "Rückkehrer" aus den alten Bundesländern vermietet worden.

Mieter sollen zum 1. September einziehen

Bis Ende des Monats sollen die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sein. Im Juni wird dann der Fahrstuhl in das denkmalgeschütztes Gebäude eingebaut. Zum 1. September sollen die Mieter einziehen.

Gut 20 Jahre hatte das Gebäude leer gestanden. Davor diente es der LPG Thomas Müntzer als Bürogebäude. Hagedorn und Völker fanden die Villa in einem sehr schlechten Zustand vor; es hatte es über Jahre reingeregnet, musste entkernt werden.

In die Villa in Mühlhausen hatten sich Tobias Völker und David Hagedorn schnell verliebt. Der Ausblick sorgte dafür: Auf dem Dach stehend, bietet sich ein Drei-Kirchen-Blick von St. Nicolai über die Jacobi- bis zur Marienkirche. Viel ist in dem vergangenen Dreivierteljahr passiert: Eine Dachterrasse entstand, verändern hat sich auch die Außenansicht. Balkone wurden zur Hofseite hin angebaut. Ein Anbau verschwand zugunsten einer besseren Zufahrt. Das Treppenhaus wurde von der Hofseite aus angebaut, es soll einen Fahrstuhl geben.

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