Pößneck hinterlässt bei rumänischen Gästen bleibende Eindrücke

Pößneck  Frauen und Männer aus dem westrumänischen Kolping-Regionalverband Banat sind zu Gast bei Freunden und lernen das Orla- und Saaletal kennen

Die thüringischen und westrumänischen Kolpingbrüder und -schwestern wünschten sich im Pößnecker Stadt­museum ein Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Michael Modde (2. v. l.), der die Runde mit einer Stippvisite überrascht hatte.

Die thüringischen und westrumänischen Kolpingbrüder und -schwestern wünschten sich im Pößnecker Stadt­museum ein Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Michael Modde (2. v. l.), der die Runde mit einer Stippvisite überrascht hatte.

Foto: Marius Koity

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In Pößneck wurden am Freitag Gäste aus Rumänien begrüßt. In der Stadt waren Frauen und Männer aus dem westrumänischen Kolping-Regionalverband Banat unterwegs, der seit gut zwanzig Jahren eine Partnerschaft mit dem Kolping-Diözesanverband Erfurt pflegt.

Natalia und Andreas Blümel von der hiesigen Kolpingsfamilie stellten den Gästen beispielsweise das Pößnecker Stadtmuseum vor und die rumänische Delegation staunte nicht schlecht darüber, wie interessant lokale und regionale Geschichte aufbereitet werden kann. Die südosteuropäischen Kolpingbrüder und -schwestern interessierten sich für die Art und Weise des „Übergangs vom Kommunismus zum Kapitalismus“, lobten die Sauberkeit in der Stadt, waren beeindruckt vom Rathaus. Sie bescheinigten ihren Gastgebern einen überaus herzlichen Empfang und versprachen, Pößneck für einen Besuch zu empfehlen. Überrascht waren die Gäste, dass sie von Bürgermeister Michael Modde begrüßt wurden – als er der Runde vorgestellt wurde, gab es spontanen Beifall. Die Frauen und Männer aus mehreren westrumänischen Ortschaften wurden auch an den Hohenwarte­stausee und in die Feengrotten geführt. Die Delegation um den Pfarrer George Radules­cu und den Kolpingsfamilienvorsitzenden Ioan Szabo hält sich insgesamt fünf Tage im Freistaat auf.

Annette Müller, Geschäftsführerin des Kolpingwerkes in Thüringen, konnte sich dem Lob der Rumänen nur anschließen, war sie doch auch zum ersten Mal in Pößneck und gleich beeindruckt von der Stadt. Die Verbindung zwischen den beiden katholischen Verbänden bestehe seit 1991 und sei längst über die bekannte Weihnachtshilfe hinaus gewachsen, berichtete sie und verwies auf deutsch-rumänische Zusammenarbeit in Bereichen wie Bildung und Behinderten-Betreuung. Das nächste große gemeinsame Projekt sei der Bau eines Gesellenhauses und zugleich Bildungszentrums von europäischem Niveau in Temeswar (rumänisch: Timisoara) – Details wurden dieser Tage mit erörtert.

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