Erfurt. Bis 2025 soll die Digitalisierung an Thüringer Gerichten abgeschlossen sein. Aber auch danach können sich Bürger weiter per Brief an die Justiz wenden.

Am 6. März startete in Stadtroda (Saale-Holzland-Kreis) offiziell das erste Amtsgericht in Thüringen die Arbeit mit elektronischen Akten (E-Akte). Damit liegt der Freistaat im selbstgewählten Zeitrahmen für die Digitalisierung der Justiz, die sich zunehmend vom Papier verabschieden muss. Immerhin wurden bisher pro Jahr zehn Millionen Seiten ausgedruckt.