Saalfelder Feuerwehr nun um 14 Standorte reicher

Saalfeld  Unwetter im September bescherte tagelangen Einsatz – Etliche Technik-Anschaffungen vorgesehen

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Foto: Robert Mailbeck

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Es war augenscheinlich zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Saalfeld am Freitagabend: Nach der Eingemeindung sind 14 Feuerwehrstandorte dazugekommen.

Welche enorme Leistung von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für Saalfeld und den Landkreis ausgeht, verdeutlichte Stadtbrandmeister Andreas Schüner in seinem Rechenschaftsbericht. Sein Dank galt allen Kameraden für 340 Einsätze mit über 2100 Stunden. Ferner gehören zur Bilanz Sicherheitswachen, Übungen und Ausbildungen, Jugendarbeit, Historie, aber auch die Sportgruppe und sonstige Veranstaltungen der Feuerwehr. Die ist nun um 14 Feuerwehrstandorte reicher geworden. Die Zahl der Mitglieder beziffert Schüner auf über 520 zwischen sieben und 93 Jahren. Allein in der Einsatzabteilung seien es über 340 Feuerwehrleute.

Das schlüsselten dann die Wehrführer der Saalfelder Mitte, Remschütz, Crösten, Arnsgereuth, Gorndorf, Aue am Berg und Reschwitz für ihre Bereiche auf und gaben Einblick in ihre Arbeit des vergangenen Jahres.

Die Bedeutung der Feuerwehr stellt Schüner bereits zu Beginn seiner Ausführungen voran, wobei er seinen Kameraden zuruft: „Ihr könnt stolz auf eure Arbeit sein“.

Auch an die hauptamtlichen Kräfte ergeht sein Dank, die die Sicherung der Einsatzbereitschaft als Hauptaufgabe innehaben und zahlreiche weitere Aufgaben lösen müssen.

In seinem Jahresrückblick erinnert der Stadtbrandmeister an den Digitalfunk, der seit Mitte 2017 in mehreren Fahrzeugen funktioniert. Im vergangenen Jahr sei er zum Betrieb genehmigt worden, irgendwann soll auch der Rest der Technik bestückt werden. „Dieses Jahr jedenfalls nicht“, sagte jedoch Schüner.

Die neue Drehleiter ist zwar in Dienst gestellt, aber was die neue in Schmiedefeld betrifft, so gebe es aus Sicht des Landkreises keine Gründe mehr für deren Beschaffung. So gilt es, die alte Drehleiter herzurichten und in Schmiedefeld einzustellen. Ein älteres Modell von 1986 steht vor der Aussonderung.

Zum 23. September 2018 berichtet Schüner: „Die Feuerwehren aus Saalfeld wurden fünf Stunden gefordert, weil ein Unwetter 60 Einsätze nach sich zog. Noch zwei Tage später wurden Schäden aufgearbeitet.“ Diese Mammutaufgabe spiegelte sich auch in den Berichten der Wehrführer aus den Ortsteilen wider und verdeutlicht die Unverzichtbarkeit der Feuerwehrleute. Im Laufe des Abends kam deshalb wiederholt auch Werbung von Nachwuchskräften zur Sprache.

Berichte von Jugendfeuerwehren wie aus Saalfeld und Remschütz sind Ansporn und beispielgebend für Kinder und Jugendliche, sich dem Ehrenamt zu widmen. Diese beinhalten nicht nur die Vorbereitung auf Einsätze, sondern prägen die Traditionen darüber hinaus.

„Es gilt nun, die Eingemeindung mit Leben zu erfüllen, Organisationsstrukturen zu schaffen und die Zukunft auf den Weg zu bringen“, so Schüner. Für dieses Jahr sieht er der Beschaffung einer neuen Schlauchwassermaschine und eines Löschfahrzeugs für Wittgendorf entgegen. Die Anschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs für Schmiedefeld laufe bereits. Was die Einsatzkleidung betrifft, so mahnte Saalfelds Wehrführer ein Umdenken hinsichtlich der Beschaffung an und schlägt eine Lagerhaltung vor, die der Größe der Stadt entspricht.

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