Untere Straße des Friedens in Pößneck wird erst nächstes Jahr saniert

Pößneck  Nach Angaben der Stadt Pößneck lässt sich keine Firma finden, die die Bauarbeiten in der Straße des Friedens bis zum Winter erledigen könnte.

Das alte Kopfsteinpflaster soll verschwinden. Symbol-Foto: Guido Kirchner

Das alte Kopfsteinpflaster soll verschwinden. Symbol-Foto: Guido Kirchner

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Die untere Straße des Friedens in Pößneck wird wahrscheinlich erst 2020 saniert. Das gab am Dienstag der städtische Bauamtsleiter Frank Bachmann auf Anfrage zu verstehen.

Ursprünglich sollte die Kopfsteinpflasterstrecke noch in diesem Jahr mit einer geräuschärmeren Straßenoberfläche ersetzt werden. Die Ingenieure der Planungsgesellschaft Pieger-Wehner aus Neustadt würden das Projekt zwar mit Hochdruck vorbereiten. „Es sieht aber danach aus, dass wir keine Firma bekommen werden, die uns den ersten der beiden Bauabschnitte noch vor dem Winter fertig macht“, so Frank Bachmann. „Ich weiß nicht, ob wir uns einen Gefallen tun, wenn wir die Straße kurz vor dem Winter aufreißen und dann vielleicht über längere Zeit sinnlos gesperrt halten, weil witterungsbedingt nicht gearbeitet werden kann.“

Sanierung soll billiger als zunächst angenommen werden

Der gut 120 Meter lange erste Bauabschnitt reicht von den Einmündungen Breite Straße/ Gerberstraße/Saalfelder Straße bis unterhalb des Malzhauses. Die für das Zentrum sehr wichtige Kreuzung Steinweg/Straße des Friedens/Post­straße wäre also für die Dauer der Bauarbeiten nicht befahrbar. Gerade deswegen plädiert Frank Bachmann dafür, im März oder April anzufangen, dann aber mit der Garantie, dass ohne Unterbrechung durchgearbeitet werde. Binnen drei Monaten müsste alles erledigt sein, schätzt Fabian Höfer, Tiefbau-Verantwortlicher im städtischen Bauamt, ein.

Die gute Nachricht sei, dass der erste Bauabschnitt nicht ganz so teuer sein werde, wie es ursprünglich befürchtet wurde. Ging man bislang von einer 600.000-Euro-Investition aus, werden neuesten Berechnungen zufolge etwa 500.000 Euro reichen. Das liege unter anderem daran, dass sich die Stadt einige Kosten mit Versorgern teilen könne, so Fabian Höfer. Die Gelegenheit würden mindestens die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck und der Zweckverband Wasser und Abwasser Orla nutzen, um eigene Anlage auf den neuesten Stand zu bringen. Den Aufwand der Stadt sollen außerdem Fördermittel senken.

Und wann ist der zweite Bauabschnitt dran? „Das lässt sich derzeit nicht so einfach beantworten“, sagt Frank Bachmann. Weil man bei der grob für die nächsten Jahre geplanten Sa­nierung des Malzhauses mindestens die Gehwege aufreißen müsse, wäre es sinnvoll, erst das Gebäude zu erneuern und dann die Straße mit sämtlichen Oberflächen zu richten.

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