Operetten- und Musicalgala in der Wisentahalle Schleiz begeistert

Schleiz  Publikum in der Wisentahalle begeistert von Operetten- und Musicalgala am Freitagabend

Auch das Publikum der Gala in der Schleizer Wisentahalle bezog Armin Stöckl am Freitagabend mit ins Geschehen ein, natürlich singend.

Auch das Publikum der Gala in der Schleizer Wisentahalle bezog Armin Stöckl am Freitagabend mit ins Geschehen ein, natürlich singend.

Foto: Renate Klein

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Ja, das Studium der Weiber ist schwer“, diese Erkenntnis aus einer Operette von Franz Lehar ist über hundert Jahre alt und trifft vielleicht auch heute noch zu. Am Freitagabend konnten sich Fans der leichten Muse in der Wisen­tahalle über diesen Operettenhit und andere unsterbliche Melodien aus Operetten und Musicals freuen. Eine glanzvolle Gala präsentierten Armin Stöckl und sein Ensemble. Die Bühne mutierte zu einem Salon, in dem man sich um 1900 oder eher traf. Lange Gardinen dienten als Rahmen für eine raffinierte Lichtshow.

Was auf der Bühne passierte, sorgte für Begeisterung im Publikum. Armin Stöckl, bekannt durch eine eigene Fernsehshow, führte mit Charme, Schick und niveauvollem Humor durch ein Programm, in dem man sich nicht nur musikalisch, sondern auch durch die stets wechselnden Roben in die Traumwelt von Operette und Musical versetzt fühlte.

Stöckl punktete nicht nur mit seiner wandelbaren Stimme, sondern auch mit schauspielerischem und tänzerischem Talent. An seiner Seite glänzten in den Rollen Sopranistin Janel Frazee und Sängerin Maaike Brussel. Janel Frazee zeigte sich als verführerische Blondine mit kräftiger Stimme, die bis in höchste Höhen kletterte. Maaike Brussel gab die zierliche, märchenhafte Traumfigur, welche bestens in die prunkvollen Roben der Kaiserin Elisabeth passte. Auch sie begeisterte mit stimmlicher Vielfalt. Die Musik kam zwar aus der Konserve, wurde aber von den Technikern des Ensembles den Stimmen der Interpreten bestens angepasst – sodass man sich einer harmonischen Einheit erfreuen konnte. Bereits mit dem Eingangsmedley überzeugten die drei Aktiven. Ängstlichen Naturen jagte Stöckl einen Schauder über den Rücken, indem er als Vampir durchs Publikum schlich. Danach schlüpfte er in den weißen Anzug und die Rolle von Elvis Presley. Bravorufe und stürmischer Beifall hatten am Ende Zugaben zur Folge.

„Uns gefällt die Gala sehr gut“, sagten Marina Heinemann und Gisela Herwig aus Schleiz. „Das Programm ist vielseitig mit sehr guten Stimmen und die schnelle Verwandlung in andere Szenen mit jeweils neuen Kostümen ist toll. Alle Beteiligten haben beachtliches schauspielerisches Talent. Sie nehmen das Publikum mit und sind humorvoll“, meinten die Frauen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren