Kahla. Fünf „Stolpersteine“ zur Erinnerung an jüdische Mitbürger, die in der NS-Zeit deportiert wurden, hat der Bildhauer Gunter Demnig am Sonnabend in Kahla verlegt. Ehrengast war der Vize-Bürgermeister der italienischen Partnerstadt Castelnovo ne‘ Monti, Emanuele Ferrari.

Jetzt verfügt auch Kahla über seine ersten „Stolpersteine“. Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig, der mit diesen im Straßen- oder Wegegrund eingelassenen Mahnmalen berühmt geworden ist, hat am Sonnabend fünf solcher Steine verlegt. Sie erinnern nun dank der Namen auf den oberseitigen Messingplatten an jüdische Mitbürger, die in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert wurden oder den Tod fanden.