Eisenberg. Mit etwas Verzögerung wird die 20 Meter hohe Fichte schließlich doch noch gesetzt

Die Pfingstgesellschaft Friedrichstanneck konnte am Sonnabend bei strahlendem Sonnenschein ihren Baum einholen, den Kranz binden und den Anger für das bevorstehende Maibaumsetzen und Bornschlemmen herrichten. Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, zogen dunkle Gewitterwolken auf. Der nachts einsetzende Dauerregen drohte am Sonntagmorgen, das schöne Brauchtum ins Wasser fallen zu lassen. Während sich die Setzer und Bornschlemmer um Richtmeister Uwe Pretzsch und den Vorsitzenden Falko Pahnke berieten, ob und wann der Baum gesetzt werden könnte, begannen die beiden Brautpaare trotz strömenden Regens pünktlich um 8 Uhr ihre Ständchenrunden durch Tanneck.