Erfurt. Martin Luthers reformatorische Schriften sind mit Feder und Tinte entstanden, die er auf Reisen in einem Kästchen verwahrte. Das ist jetzt wieder in Erfurt zu sehen.

Der Aufschrei war damals groß: Ausgerechnet im 500. Jahr der Reformation wurde ein kleines Kästchen aus Buchenholz aus dem Bestand des Erfurter Stadtmuseums nach Wittenberg verliehenund auf eine Attraktion verzichtet. Diese könnte sich einst im Besitz von Martin Luther befunden und dessen Schreibutensilien auf seiner letzten Reise nach Eisleben enthalten haben.