Autokorso in Erfurt erinnert an ein Jahr Zwangspause für Großveranstaltungen

dpa
Mit Autos, Transportern und Sattelschleppern starteten die Teilnehmer vom Domplatz aus zu einer Runde um die Innenstadt.

Mit Autos, Transportern und Sattelschleppern starteten die Teilnehmer vom Domplatz aus zu einer Runde um die Innenstadt.

Foto: Michael Reichel/dpa

Erfurt.  Das Bündnis #AlarmstufeRot hat Sonntagmittag mit einem Autokorso in Erfurt auf die Situation der Veranstaltungsbranche in der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht.

Mit einem Autokorso in Erfurt haben am Sonntag Schausteller, Zeltverleiher, Hoteliers und Künstler auf die prekäre Lage der Veranstaltungsbranche wegen der Corona-Maßnahmen aufmerksam gemacht. Nach Polizeiangaben rollten etwa 60 Autos, darunter auch Lastwagen und Anhänger, vom Domplatz aus etwa durch die Stadt. Sie forderten mit der Aktion Finanzhilfe für die Branche, die wegen der andauernden Absagen von Messen, Kongressen, Volksfesten und Kulturfestivals mit massiven Einnahmeverlusten kämpft. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie in Thüringen lesen Sie in unserem Blog

Der Autokorso in Erfurt war Teil einer bundesweiten Aktion. Die Organisatoren hatten sie nach Angaben eines Sprechers auf den Jahrestag der ersten coronabedingten Absage einer Großveranstaltung in der Bundesrepublik gelegt. Vor einem Jahr war in Berlin die Reisemesse ITB als erste der Pandemie zum Opfer gefallen.

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