Dorothee Rotter aus Bad Blankenburg ist Thüringerin des Monats

Bad Blankenburg  Sie arbeitet die Ortsgeschichte auf, organisiert Feste und Veranstaltungen – der Vorschlag kommt aus den Reihen des Kurstadtvereins

Dorothee Rotter aus Bad Blankenburg ist Thüringerin des Monats.

Dorothee Rotter aus Bad Blankenburg ist Thüringerin des Monats.

Foto: Martin Modes

Den Titel „Thüringerin des Monats März“ hat der MDR an Dorothee Rotter aus Bad Blankenburg verliehen. Der Sender und die Thüringer Ehrenamtsstiftung haben die Auszeichnung diese Woche im Allianzhaus überreicht.

Mit ihrem enormen Tatendrang bringe sich die 78-jährige Dorothee Rotter in vielfältiger Weise ehrenamtlich in das Leben der Stadt Bad Blankenburg ein. Sie ist Mitglied im Kurstadt-Verein und kümmert sich um die Restaurierung von Denkmälern wie auch um das Erforschen der Geschichte jüdischer Familien aus Bad Blankenburg und um das Erinnern an die Gefallenen der beiden Weltkriege. In einer Bürgerinitiative kämpft sie für den Erhalt des denkmalgeschützten Chrysopras-Wehrs an der Schwarza, außerdem organisiert sie Benefizveranstaltungen und Schwimmbadfeste.

Idee und Vorschlag kamen aus den Reihen des Kurstadt-Vereins Bad Blankenburg. Heike Töpfer, Klaus Bochhammer und Beate Minner vom Vereinsvorstand verfolgten die Idee über mehrere Monate – und das im Geheimen. Die heutige Preisträgerin war als eines der ersten Mitglieder des Vereins schon immer an den vielfältigen Vereinsaktivitäten maßgeblich beteiligt. Dazu gehören die Restaurierung des Georgdenkmales, eine neue Kirchentafel, die an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erinnert, oder auch die Instandsetzung der historischen Wettersäule. „Wir alle freuen uns über diese tolle Würdigung und hoffen, dass damit auch unser Verein noch mehr Aufmerksamkeit erhält“, so Vereinsvorsitzende Heike Töpfer. Für Dorothee Rotter sollte die Auszeichnung überraschend kommen – und das hat auch gut geklappt dank des Blankenburg-Kenners Rolf Ose, der in alles eingeweiht war. Während des Tages war sie noch mit ihm und dem MDR-Team unterwegs, ohne zu wissen, dass sie die Hauptperson war.

Bürgermeister Frank Persike sprach bei seiner Gratulation die Hoffnung aus, dass Dorothee Rotter noch recht lange aktiv bleiben werde. Zu den Gratulanten gehörte auch Hausherr Hartmut Steeb – der Generalsekretär der Evangelischen Allianz freute sich über die Wahl des Ortes für die Auszeichnung. Und Bärbel Samoila, zuständig für die Ehrenamtsförderung im Landratsamt und entscheidend bei der Organisation beteiligt, überbrachte die besten Wünsche des Landrates und einen großen Blumenstrauß.

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