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Eurovision Song Contest: Das sind alle Gewinner des ESC

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Eurovision Song Contest 2022: Alle Infos zum Musik-Event

Eurovision Song Contest 2022: Alle Infos zum Musik-Event

Nach dem Sieg der italienischen Band “Måneskin” beim letzten ESC findet der Wettbewerb in diesem Jahr in Turin statt. Mitte Mai ist es soweit. Auch der Kandidat von Deutschland steht schon fest.

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Berlin  Der Eurovision Song Contest ist das größte Musik-Event der Welt. Wir zeigen alle ESC-Gewinnerinnen und -Gewinner von 1956 bis heute.

  • Am 14. Mai findet der Eurovision Song Contest 2022 statt
  • Bereits seit 1956 gibt es den ESC
  • Wer hat den ESC schon alles gewonnen? Unser Überblick zeigt alle Gewinnerinnen und Gewinner

Der Eurovision Song Contest ist der größte Gesangswettbewerb der Welt. In diesem Jahr wird er bereits zum 66. Mal ausgetragen. Künstlerinnen und Künstler aus 40 Ländern treten dabei 2022 an.

Nachdem der ESC 2020 wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, holte sich im Jahr 2021 die Glamrock-Band Måneskin aus Italien den Titel – eine Überraschung, denn in den Jahren zuvor standen vor allem Popsongs oder Balladen in der Gunst der ESC-Fans. Lesen Sie hier: ESC-Teilnehmer mit 48 Jahren gestorben - an Covid-19

Das sind die ESC-Gewinner der vergangenen Jahre:

ESC-Gewinner 2021: Måneskin – "Zitti e buoni" (Italien)

Mit dem Titel "Zitti e buoni" ("Still und brav") holte sich die italienische Band überraschend den Sieg. Inzwischen sind die vier Musikerinnen und Musiker zu regelrechten Modeikonen geworden – und modelten etwa für das Luxuslabel Gucci. Lesen Sie mehr: Eurovision Song Contest 2021 – Bitteres Ergebnis für Jendrik

Måneskin – "Zitti e buoni"

ESC-Gewinner 2019: Duncan Laurence – "Arcade" (Niederlande)

Die Ballade "Arcade" des Niederländers Duncan Laurence ist ein klassischer ESC-Song. Nicht verwunderlich, dass der Sänger bereits wochenlang im Vorfeld als Favorit galt.

Duncan Laurence – "Arcade"

ESC-Gewinnerin 2018: Netta – "Toy" (Israel)

Der etwas schräge, aber dennoch (oder deswegen) sehr einprägsame Elektropop-Song "Toy" bescherte Israel und Netta den ESC-Sieg. Die israelische Sängerin galt als Favoritin.

Netta – "Toy"

ESC-Gewinner 2017: Salvador Sobral "Amar pelos dois" (Portugal)

Mit "Amar pelos dois" gewann Salvador Sobral im Jahr 2017 erstmals den Eurovision Song Contest für Portugal. Die Jazz-Ballade schrieb seine Schwester, die Jazz-Musikerin Luísa Sobral.

Salvador Sobral – "Amar pelos dois"

ESC-Gewinnerin 2016: Jamala "1944" (Ukraine)

Mit dem Titel "1944" verarbeitete die ukrainische Sängerin Jamala einen traurigen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte. Das kam bei den ESC-Fans offenbar gut an. Jamala gewann und trat so in die Fußstapfen der Sängerin und Aktivistin Ruslana, die 2004 mit "Wild Dances" siegte.

Jamala – "1944"

ESC-Gewinner 2015: Måns Zelmerlöw "Heroes" (Schweden)

Schweden ist ein erfolgreiches ESC-Land - schließlich startete auch ABBA, eine der erfolgreichsten Bands überhaupt, ihre Karriere bei dem Format. Die ESC-Teilnahme von Måns Zelmerlöw klappte zwar erst im dritten Anlauf, doch dafür war auch sie von Erfolg gekrönt.

Måns Zelmerlöw – "Heroes"

ESC-Gewinnerin 2014: Conchita Wurst "Rise Like a Phoenix" (Österreich)

Conchita Wurst lieferte 2014 ein ESC-Gesamtpaket: Eine Power-Ballade, die jedem James-Bond-Titelsong Kokurrenz macht, und dazu ein (für die Zeit) eher ungewöhnliches Äußeres. Wurst überzeugte Jury und Fans nicht nur wegen ihrer Kombi aus Kleid, Make-up und Bart, sondern vor allem ihrer überragenden Stimme.

Conchita Wurst – "Rise Like a Phoenix"

ESC-Gewinnerin 2013: Emmelie de Forest "Only Teardrops" (Dänemark)

Passend zu ihrem Namen schwebte Emmelie de Forest im Jahr 2013 elfenhaft auf die Bühne. Barfuß, mit wildem Haar und einem weißen Maxikleid holt sich die Dänin mit ihrem Flöten-unterlegten Song den Sieg.

Emmelie de Forest – "Only Teardrops"

ESC-Gewinnerin 2012: Loreen "Euphoria" (Schweden)

Nur selten schaffen es Eurovision-Songs, auch noch Jahre später im Radio gespielt zu werden. Der schwedischen Sängerin Loreen ist dieser Erfolg gelungen. "Euphoria" ist der Inbegriff von Dance-Pop und wer den ESC kennt, der weiß: Balladen und hyper-poppige Stücke kommen immer gut an.

Loreen – "Euphoria"

ESC-Gewinner 2011: Ell & Nikki "Running Scared" (Aserbaidschan)

Das aserbaidschanische Duo Ell/Nikki gewann den ESC 2011 in Düsseldorf. Mit der Pop-Ballade wurde das Duett bereits im Vorfeld bei Buchmachern hoch gehandelt worden.

Ell/Nikki – "Running Scared"

ESC-Gewinnerin 2010: Lena "Satellite" (Deutschland)

Lena holte die deutsche ESC-Geschichte 2010 aus ihrem "Ein bisschen Frieden"-Schlaf. Mit der Hilfe von Stefan Raab und ihrem unbeholfenen, aber sympathischen "britischen" Akzent ging Lena als Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010 vor.

Lena – "Satellite"

ESC 2022: Alle Hintergründe

Die ESC-Gewinner vor 2010:

  • 2009: Alexander Rybak "Fairytale" (Norwegen)
  • 2008: Dima Bilan "Believe" (Russland)
  • 2007: Marija Serifovic "Molitova" (Serbien)
  • 2006: Lordi "Hard Rock Hallelujah" (Finnland)
  • 2005: Helena Paparizou "My Number One" (Griechenland)
  • 2004: Ruslana Lyzhichko "Wild Dances" (Ukraine)
  • 2003: Sertab Erener "Everywhere That I Can" (Türkei)
  • 2002: Marie N "I Wanna" (Lettland)
  • 2001: Tanel Padar, Dave Benton & XL "Everybody" (Estland)
  • 2000: The Olsen Brothers "Fly On The Wings Of Love" (Dänemark)
  • 1999: Charlotte Nilsson "Take Me To Your Heaven" (Schweden)
  • 1998: Dana International "Diva" (Israel)
  • 1997: Katrina & The Waves "Love Shine A Light" (Großbritannien)
  • 1996: Eimaer Quinn "The Voice" (Irland)
  • 1995: Secret Garden "Nocturne" (Norwegen)
  • 1994: Paul Harrington & C. McGettigan "Rock'N'Roll Kids" (Irland)
  • 1993: Niamh Kavanagh "In Your Eyes" (Irland)
  • 1992: Linda Martin "Why Me?" (Irland)
  • 1991: Carola "Fångad av en stormvind" (Schweden)
  • 1990: Toto Cutugno "Insieme: 1992" (Italien)
  • 1989: Riva "Rock Me" (Jugoslawien)
  • 1988: Céline Dion "Ne partez pas sans moi" (Schweiz)
  • 1987: Johnny Logan "Hold Me Now" (Irland)
  • 1986: Sandra Kim "J’aime la vie" (Belgien)
  • 1985: Bobbysocks "La det swinge" (Norwegen)
  • 1984: Herreys "Diggi-loo Diggy-ley" (Schweden)
  • 1983: Corinne Hermès "Si la vie est cadeau" (Luxemburg)
  • 1982: Nicole "Ein bisschen Frieden" (Deutschland)
  • 1981: Bucks Fizz "Making Up Your Mind" (Großbritannien)
  • 1980: Johnny Logan "What’s Another Year" (Irland)
  • 1979: Gali Atari & Milk and Honey "Hallelujah" (Israel)
  • 1978: Yizhar Cohen & The Alpha-Beta "A-ba-ni-bi" (Israel)
  • 1977: Marie Myriam "L’oiseau et l’enfant" (Frankreich)
  • 1976: Brotherhood of Man "Save Your Kisses for Me" (Großbritannien)
  • 1975: Teach-In "Ding-a-Dong" (Niederlande)
  • 1974: ABBA "Waterloo" (Schweden)
  • 1973: Anne-Marie David "Tu te reconnaîtras" (Luxemburg)
  • 1972: Vicky Leandros "Après toi" (Luxemburg)
  • 1971: Séverine "Un banc, un arbre, une rue" (Monaco)
  • 1970: Dana "All Kinds Of Everything" (Irland)
  • 1969: Salomé "Vivo cantando" (Spanien), Frida Boccara "Un jour, un enfant" (Frankreich), Lenny Kuhr "De troubadour" (Niederlande), Lulu "Boom Bang-a-Bang" (Großbritannien)
  • 1968: Massiel "La, la, la" (Spanien)
  • 1967: Sandie Shaw "Puppet on a String" (Großbritannien)
  • 1966: Udo Jürgens "Merci, Chérie" (Österreich)
  • 1965: France Gall "Poupée de cire, poupée de son" (Luxemburg)
  • 1964: Gigliola Cinquetti "Non ho l’età" (Italien)
  • 1963: Grethe & Jørgen Ingmann "Dansevise" (Dänemark)
  • 1962: Isabelle Aubret "Un premier amour" (Frankreich)
  • 1961: Jean-Claude Pascal "Nous les amoureux" (Luxemburg)
  • 1960: Jacqueline Boyer "Tom Pillibi" (Frankreich)
  • 1959: Teddy Scholten "Een beetje" (Niederlande)
  • 1958: André Claveau "Dors mon amour" (Frankreich)
  • 1957: Corry Brokken "Net als toen" (Niederlande)
  • 1956: Lys Assia "Refrain" (Schweiz)

Dieser Artikel ist zuerst bei auf morgenpost.de erschienen.