Flying Eagles aus Schmölln im Endspurt für Titelkämpfe in den USA

Schmölln  Die Cheerleader aus Schmölln sind in drei Wochen schon unterwegs zu den Internationalen Meisterschaften in Florida.

Die Flying Eagles werden in weniger als drei Wochen zur International UCA Championship nach Orlando fliegen.

Die Flying Eagles werden in weniger als drei Wochen zur International UCA Championship nach Orlando fliegen.

Foto: Alexander Newald

Nur noch zwei Wochen. Zwei Wochen Trainingszeit, dann noch eine Woche Ruhe. Und dann geht es los für die 16 Akteure und einen Betreuer, nach Orlando, Florida. „Am 3. März um 0 Uhr treffen wir uns, um zum Flughafen zu fahren, am 15. März ist schon wieder alles vorbei“, sagt Trainer Alexander Newald, der es ebenso wie seine Schützlinge kaum noch erwarten kann.

„Ich habe das große Glück, dass es so viele einrichten konnten, ihre Arbeitszeiten zu verlegen. So können wir auch sonntags bestens trainieren“, so Newald. Die beiden verbleibenden Wochen werden noch intensiv genutzt, alle Abläufe und Figuren zu trainieren, bis sie wie im Schlaf sitzen. Jetzt darf nur nichts passieren, alle passen doppelt gut auf. Eine Cheerleaderin hat sogar Mundschutz und Einweghandschuhe mitgebracht, weil sie sich leicht erkältet fühlt und niemanden anstecken möchte.

„In den letzten zwei Wochen wollen wir noch mal Gas geben“, betonte der Trainer gestern in der Walter-Kluge-Turnhalle. Er hat die Hoffnung, dass sie es schaffen werden, sich für den Finaltag zu qualifizieren. Auch wenn es sehr, sehr schwer werde, die 16 Schmöllner Teilnehmer zwischen 17 und 48 Jahren seien jedenfalls topmotiviert.

„Wir sind mit den Spendeneinnahmen aber zufrieden“, gesteht Newald ein. Zur Sicherheit sprach er letzte Woche im Sozialausschuss des Stadtrates vor. Dieser gab noch einmal 500 Euro dazu. Um Geld zu sparen, habe man als Unterkunft eine Villa außerhalb des Themenparks gemietet. Auch werden sich die Cheerleader selber versorgen. Vor dem Abflug wird das Team noch Besuch eines Zollbeamten bekommen, der ihnen professionell mitteilen kann, was man in die USA einführen und wieder ausführen darf – damit es am Flughafen keine bösen Überraschungen gibt.

Ungewöhnlich, aber nicht so überraschend: Dass die Eagles inzwischen sechs männliche Mitglieder haben, sei ein großes Glück. Denn für einen deutschen Cheerleaderverein sei das nicht Normalität. „Wahrscheinlich fühlen sie sich so wohl, weil wir so offen und locker sind“, vermutet Newald.

Und nach den internationalen Titelkämpfen? Newald mag kaum so weit voraus denken. „Die Organisation verschlingt gerade sehr viel Zeit“, sagt er. Man sei aber auf jeden Fall mit allen vier Teams beim Badfest mit dabei. Auch der Skatstadtmarathon und das Dorffest in Gösau, wo Newald aufgewachsen ist, sind schon fest eingeplant.

Meine Meinung: Andreas Bayer über fliegende Adler

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