Funkmast in Lehesten mit schnellem LTE-Internet aufgerüstet

Gegen die Aufrüstung des Mobilfunkmastes auf dem Gelände der Dachdeckerschule sind der Grundstückseigentümer und der Stadtrat machtlos.

Der Funkturm auf dem Areal der Dachdeckerschule Lehesten. Foto: Ulf Rathgeber

Der Funkturm auf dem Areal der Dachdeckerschule Lehesten. Foto: Ulf Rathgeber

Foto: zgt

Lehesten. Der Telekommunikations-Konzern Vodafone hatte den Funkturm auf dem Gelände der Dachdeckerschule vor wenigen Wochen mit LTE-Technologie bestückt. Der langjährige Vertrag des Unternehmens mit der Dachdeckerschule in der Berg- und Schieferstadt läuft noch bis 2014.

"Es gab eine Ablehnung des Stadtrates", sagte Bürgermeister Andreas Ludwig (Die Linke) zur jüngsten Stadtratssitzung auf Nachfrage von Gast Dirk Bergner. "Erweiterungen sind genehmigungsfrei", fügte er einen wichtigen Punkt hinzu. "Das gewählte Parlament hat sich dagegen ausgesprochen", betonte Günther Dreßler (Die Linke) dann auch noch einmal.

Auf der einen Seite wurde von Gästen der Stadtratssitzung argumentiert, dass Einwohner von Lehesten, wie Andreas Heyder, die neue LTE-Technologie nutzen würden. Andererseits wurde angemerkt, dass sich die Grundschule und der Kindergarten in der Nähe der Mobilfunkanlage befinden.

Von Seiten der Bürgerinitiative Funkturm befürchtet man vor allem erherbliche negative gesundheitliche Folgen aufgrund der Strahlung, die von dem Mobilfunkmast an der Schule ausgeht.

Klares Nein zum neuen Funkturm

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.