Heukewalder Feuerwehr jetzt mit mobiler Staustelle

Heukewalde  Knappes Löschwasser im Ernstfall ist damit kein Problem mehr. Neue Technik konnte mit Hilfe von Spenden angeschafft werden.

Eine mobile Staustelle wurde jetzt in Heukewalde in Dienst gestellt.

Eine mobile Staustelle wurde jetzt in Heukewalde in Dienst gestellt.

Foto: Andreas Hofmann

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Knappes Löschwasser ist ein Problem in der Gemeinde Heukewalde. Aus diesem Grund unterstützt die Sparkasse Altenburger Land mit ihrem Partner, dem Kreisfeuerwehrverband Altenburger Land, das Projekt mobile Staustelle „Biber“ der Freiwilligen Feuerwehr Heukewalde in einer Höhe von 400 Euro. Das Projekt für die Feuerwehr Heukewalde konnte aber nur mit der Hilfe der Landtagsabgeordneten Ute Lukasch (Die Linke) und die Landtagsabgeordneten Simone Schulze (CDU) komplett realisiert werden. „Nur durch eine große private finanzielle Zuwendung der beiden Politikerinnen war es möglich, dass die Freiwillige Feuerwehr Heukewalde diese dringend notwendige mobile Staustelle ab sofort zu ihrer technischen Ausrüstung zählen kann“, lobt Kreisfeuerwehrverbandschef Andreas Hofmann.

Vor wenigen Tagen wurde die Technik offiziell in Dienst gestellt. Alle Beteiligten hoffen nun, dass sie damit die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Heukewalde bei der Vervollständigung ihrer technischen Ausrüstung unterstützen konnten. Hofmann betont, dass die Zukunftsfähigkeit der freiwilligen Feuerwehren im Landkreis davon abhängt, dass genügend Feuerwehrleute bereit sind, sich für dieses Ehrenamt zu engagieren und die notwendige moderne Technik vorhanden ist. „Investitionen in moderne und zeitgemäße Ausrüstung fallen leider manchen Gemeinden schwer“, bedauert der Kreisfeuerwehrverbandschef. Hofmann: „Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz können heute ohne den Einsatz moderner Technik nicht erfolgreich agieren. Oberstes Gebot ist es deshalb, neben den Fähigkeiten der Einsatzkräfte eine möglichst effektive Einsatztechnik vorzuhalten. Modernste Technik ist für jede Feuerwehr unverzichtbar.“ Dass ausreichend Löschwasser bereit gestellt werden kann, gehöre dazu. Doch dadurch, dass die Haushalte immer weniger Wasser verbrauchen würden, seien die Wasserleitungen kleiner. Das bedeutet, dass bei der Benutzung von Hydranten weniger Wasser zur Verfügung stünde. „Leider bietet das örtliche Trinkwassernetz dadurch für Mittel- und Großbrände oft nicht die notwendigen Kapazitäten. Offene Fließgewässer stellen hierfür eine optimale Alternative dar. Aber nicht immer halten sie ausreichend Wasser vor“, verweist Hofmann auf die zurückliegenden Sommermonate. In solchen Fällen müsse Wasser angestaut werden. Durch die mobile Staustelle ließe sich Fließgewässer binnen Sekunden anstauen, erläutert er.

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