Human-Kicker und Oldtimer beim Sommerfest in Harra

Harra  Veranstaltung bot wieder viel Neues aber auch Altbewährtes. „Glashoch-Rangers“ gewinnen Turnier.

Zum ersten Human-Kicker-Turnier in Harra war am Freitagabend eingeladen. 

Zum ersten Human-Kicker-Turnier in Harra war am Freitagabend eingeladen. 

Foto: Sophie Filipiak

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Wieder sorgte ein neuer Programmpunkt für ein Highlight beim traditionellen Sommerfest in Harra an diesem Wochenende. Seit dem vergangenen Jahr ist Alex Neumüller für die Organisation zuständig. „Es gibt natürlich wieder ein Festzelt und einige bewährte Aktionen, aber wir wollten das Sommerfest ein wenig auffrischen“, ­erklärte er. Im vergangenen Jahr hatte er ein Bubble-Soccer-Turnier auf die Beine gestellt. Sportlich wurde es auch an diesem Wochenende.

Am Freitagabend spielten sechs Mannschaften gegeneinander im ersten Human-Kicker-Turnier in Harra. „Das ist ja wie eine Hüpfburg für Erwachsene“, waren sich die Zuschauer einig. Denn das Spielfeld war weich gepolstert, was aber diverse Bälle nicht davon abhielt, auch mal ins Aus zu schießen. Die Zuschauer mussten schon acht geben, um einen der Querschläger nicht an den Kopf zu bekommen. Selbst die Presseberichterstatterin landete ungewollt einen Kopfball. Am Ende konnten die „Glashoch-Rangers“ den Sieg und einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Der Sonnabend gestaltete sich zunächst gediegener. Kaffee und Kuchen wurden geboten, eine Hüpfburg für die Kleinen und einige Schaustellerbuden. Die Party ging erst gegen Abend los. Die Band „Matted“ spielte viele Klassiker der Folk-, Blues- und Rockmusik, bei der viele ­Besucher lauthals mitsangen.

Der Sonntag sollte eigentlich im Zeichen einer Oldtimer-Ausstellung stehen. Auch eine Idee von Alex Neumüller, dessen Vorliebe alte Baureihen von Opel sind. „Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt“, so Alex Neumüller. Bei dem vereinzelten Regenschauern am Nachmittag hätten sich viele wahrscheinlich dazu entschlossen, ihre Schmuckstücke in der ­Garage zu lassen.

Nicht so Helmut Wirth aus Harra. Am Nachmittag kam er mit seinem IWL-Roller Berlin angebraust. „Ich habe das ­Modell schon als Jugendlicher gefahren“, erklärte er. Vor einigen Jahren hat er dann ein komplett restauriertes Exemplar gefunden und gleich gekauft. „Auch die Farbe ist original.“

Für den musikalischen Rahmen des Nachmittages sorgten die „Sormitzspatzen“ und „Laudi“.

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