Kein Geldgeber in Sicht: Für Wissensschloss in Weida fehlen fünf Millionen Euro

Weida  Für das Projekt auf der Osterburg in Weida konnte bislang kein Geldgeber gefunden werden. Weder vom Land, noch vom Bund oder der Europäischen Union gebe es ein positives Signal.

Die Osterburg soll nach den Plänen der Stadt Weida ein Wissensschloss werden. Foto: Peter Michaelis

Die Osterburg soll nach den Plänen der Stadt Weida ein Wissensschloss werden. Foto: Peter Michaelis

Foto: zgt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaft und Technik auf unterhaltsame Weise heranführen - das ist das Ziel, das die Stadt Weida mit dem Wissensschloss verfolgt. Im Neuen Schloss der Osterburg Weida gibt es ausreichend Platz, 2000 Quadratmeter frei nutzbare Fläche stehen zur Verfügung. Dort, so die Vorstellung, könnten Labore, Experimentierstationen und Vortragsräume entstehen.

Problem sind allerdings die Finanzen. Denn das Neue Schloss sieht zwar äußerlich gut aus – Dach, Fenster und Fassade sind neu -, aber im Inneren ist der Investitionsstau enorm. Strom, Wasser, Heizung, Brandschutz müssten auf den neuesten Stand gebracht werden, um es als Wissensschloss nutzen zu können. Saniert werden muss darüber hinaus das Treppenhaus. Bis zu fünf Millionen Euro müssten in die Hand genommen werden, so die aktuelle Schätzung. Doch von Landesseite mache man den Weidaern keine Hoffnung, derzeit existierende Förderprogramme der Europäischen Union seien für das Projekt nicht geeignet. Auch beim Bund hat die Stadt schon nachgehakt, bislang vergeblich. Weil es sich beim Konzept des Wissensschlosses weder um ein museales, noch um ein schulisches handelt, sei es schwierig, es einem Förderprogramm zuzuordnen.

Die Wissensschloss-Idee wurde 2012 geboren, seit dem Jahr gibt es regelmäßig naturwissenschaftlich-technische Ausstellungen in Weida.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren