Laufen gegen den Krebs in Jena

Jena  Erlös für Selbsthilfegruppe

Volkssportläufe gibt es im Freistaat Thüringen einige. Oft steht hinter einem Lauf ein sozialer Gedanke, ein sozialer Zweck. Der Lauf gegen Krebs in Jena, der am 26. September zum zwölften Mal organisiert wird, gehört dazu. Auf der Rasenmühleninsel fällt der Startschuss für den einstündigen Benefizlauf durch Schirmherrin Marlies Göhr. Die Strecke führt über eine Runde von 850 Metern.

„Wir haben uns etabliert im Laufkalender.“ Der Lauf finde am letzten Mittwoch im September, vor dem Brustkrebsmonat Oktober statt, sagte Ingo Runnebaum, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Fortpflanzungsmedizin in Jena.

Seit Jahren sind mehrere hundert Läufer im Jenaer Paradies unterwegs, um Gelder für die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs zu erlaufen. Sie kommen nicht nur aus Jena, sondern aus ganz Thüringen. Im Vorjahr waren es 465 Teilnehmer, die zwischen 850 Meter und 12,75 Kilometer absolvierten.

Das Startgeld beträgt auch in diesem Jahr fünf Euro. Neben der Jenaer Universität unterstützen das Unternehmen Reha aktiv 2000 GmbH und der Laufservice Jena den Sportnachmittag am 26. September. „Viele Aktive wollen etwas gegen diese Krankheit tun oder sie wollen den Menschen, die die Diagnose Krebs bekommen haben, helfen. Sie solidarisieren sich.“ Der Krebs verliere durch diese Veranstaltung seinen Schrecken. „Krebs ist heilbar.“

Sporttreiben ist auch für den Klinikdirektor ein wichtiger Punkt. „Es gibt Studien, die besagen, dass ein Mensch, der aktiv Sport treibt, deutlich seltener betroffen sein kann von Krebs, als ein Mensch, der keinem regelmäßigen Sport nachgeht. Und auch in der Phase, wenn der Krebs behandelt wurde, haben Sportler ein geringeres Rückfallrisiko“, sagte Runnebaum.

12. Lauf gegen Krebs, 26. September, Jena Paradies, 15 Uhr Öffnung Meldebüro, 17 Uhr Startschuss, 18 Uhr Zielschluss

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