Nach Vorfall auf Schloss Osterstein: Pächter will Veranstaltungen für junge Menschen eindämmen

red
Ein einsamer Zeuge einer einstigen prachtvollen Burg der Adelsfamilie Reuß.

Ein einsamer Zeuge einer einstigen prachtvollen Burg der Adelsfamilie Reuß.

Foto: Arnd Hartmann

Gera  Biergarten-Pächter bedauert den Vorfall sehr.

Der Pächter des Biergartens auf Schloss Osterstein reagiert auf den jüngsten Vorfall am Samstag. Da war ein Mann auf dem Fußweg von einer von oben herab rollenden Betonsäule getroffenund verletzt worden, die Unbekannte umgestoßen hatten.

„Uns tut es sehr leid, dass so ­etwas passiert ist. Dabei haben wir vor dem Wochenende mit der Polizei verstärkte Streifen abgesprochen und unsere Gäste bis zur Treppe begleitet und sie ausdrücklich um gesittetes und ruhiges Verhalten auf ihrem Rückweg gebeten und einige von ihnen sogar bis zum Mohrenplatz eskortiert“, sagt Carsten van de Sand.

Er sei kurz davor, die Reißleine zu ziehen und Veranstaltungen für junge Menschen zwischen 16 und 35 komplett einzudämmen. „Wenn so etwas passiert, können wir leider nur noch Veranstaltungen für Familien und Senioren machen, die sich zu benehmen wissen“, sagt er.

Mehr könne man als Veranstalter nicht tun, man sei ja nicht verantwortlich für den gesamten Schlossberg und alle Leute, die sich dort aufhalten. „Wir freuen uns aber über ­jeden Lösungsvorschlag“, hofft er auf Deeskalation.

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