Neuer Besitzer für Halbes Schloss in Langenleuba-Niederhain

Altenburger Land  Halbes Schloss in Langenleuba-Niederhain, ein Bahnhofsgebäude im Altenburger Land und Wohnhäuser in Altenburg versteigert.

Das Halbe Schloss in Langenleuba-Niederhain ging jetzt per Auktion an einen neuen Besitzer. Archivfoto: Petra Lowe

Das Halbe Schloss in Langenleuba-Niederhain ging jetzt per Auktion an einen neuen Besitzer. Archivfoto: Petra Lowe

Foto: zgt

Mit einer Verkaufsquote von 100 Prozent hat die Sächsische Grundstücksauktionen AG (SGA) ihre Winterauktionen in Dresden und Leipzig abgeschlossen.

Wie das Unternehmen mitteilte, wurden einschließlich Nachverkäufen aus früheren Auktionen insgesamt 119 Immobilien aus sechs Bundesländern erfolgreich verkauft.

Der Auktionserlös betrug insgesamt rund sechs Millionen Euro. Bei den veräußerten Immobilien handelte es sich vor allem um Ein- und Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbeobjekte, aber auch um Kleingärten, Bahnhöfe und ein Herrenhaus.

Halbes Schloss mit neuem Eigentümer

Für einen Verkaufspreis von insgesamt 22 000 Euro hat das denkmalgeschützte Herrenhaus „Halbes Schloss“ in Langenleuba-Niederhain bei Altenburg einen neuen Eigentümer gefunden.

Das Mindestangebot hier lag laut des Unternehmens bei 5000 Euro. Die einstige mittelalterliche Wasserburg wurde zwischen 1707 und 1711 zu einem Barockschloss umgebaut. 1838 wurde der Südflügel abgerissen, seither wird das Anwesen „Halbes Schloss“ genannt.

Das Gebäude, welches bis 1965 als Schule genutzt wurde, umfasst eine nutzbare Fläche von über 1300 Quadratmetern. Im Innern befinden sich Kreuzgewölbe, barocke Stuckdecken und reich verzierte Kamine. Die Fassade ist mit zahlreichen Verzierungen sowie einer Figur und einem Wappen über dem Eingang versehen.

Neue Eigentümer fanden sich bei dieser Winterversteigerung zudem für acht ehemalige Bahnhofsgebäude in ganz Mitteldeutschland. Eines davon ist das Bahnhofsgebäude in Treben-Lehma.

Eine besonders hohe Steigerungsrate erreichte ein ehemaliges Bahngelände in Hohenstein-Ernstthal, Ortsteil Wüstenbrand (Kreis Zwickau). Die Auktion startete bei einem Mindestgebot von 29 000 Euro. Zahlreiche Bieter steigerten den Verkaufspreis schließlich bis 171 000 Euro.

Auf dem Grundstück von über 49 000 Quadratmetern befinden sich ein Güterschuppen und eine Güterabfertigung sowie Laderampen und Lager­gebäude.

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