Organisationsteam um Lothar Stöckel bereitet Osterspaziergang in Münchenbernsdorf vor

Münchenbernsdorf  Am 27. März veranstaltet der MDR seinen alljährlichen Osterspaziergang, diesmal in Münchenbernsdorf. Das Organisationsteam um Lothar Stöckel erarbeitet bereits seit Mai vergangenen Jahres alle nötigen Konzepte.

Lothar Stöckel ist Organisationschef des Osterspaziergangs in Münchenbernsdorf in diesem Jahr. Bei der ganzen Arbeit sammelt sich viel "Papierkram" an. Foto: Patrick Weisheit

Lothar Stöckel ist Organisationschef des Osterspaziergangs in Münchenbernsdorf in diesem Jahr. Bei der ganzen Arbeit sammelt sich viel "Papierkram" an. Foto: Patrick Weisheit

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Er ist in seinem Element. Der gelernte Planungsingenieur Lothar Stöckel hat als Organisationsleiter des diesjährigen MDR-Osterspaziergangs alle Hände voll zu tun. Welcher Aufwand hinter der Organisation dieser Veranstaltung steckt, zeigt die Tatsache, dass sich das Organisationsteam von Anfangs sechs Mitarbeitern auf mittlerweile 34 Bürger aus Münchenbernsdorf vergrößert hat.

„Wir haben bereits im Mai vergangenen Jahres mit den ersten Planungen begonnen“, sagt Lothar Stöckel. Viele Gesichtspunkte müssen bei der Planung berücksichtigt werden: „Es ist ja nicht nur die Streckenplanung. Es kommen Logistik, Versorgung und Sicherheit hinzu – um nur ein paar Punkte zu nennen“, so Stöckel. Im Rückblick wisse er, dass der frühe Beginn die richtige Entscheidung war.

Drei Strecken mit eigenen Schwerpunkten

Die meiste Zeit musste das Team dabei in die Streckenplanung investieren. „Hier hat Peter Marx einen großen Anteil, weil er die Strecken um Münchenbernsdorf sehr gut kennt und sich auch hervorragend in die Organisation eingebracht hat“, betont Lothar Stöckel. Die Besucher des Osterspaziergangs werden dann im März die Wahl zwischen drei Strecken haben.

Die kürzeste Strecke führt durch die Innenstadt Münchenbernsdorfs, die mittlere mit dem Namen „Thüringer Lederhose“ in die gleichnamige Nachbargemeinde und die längste Strecke mit dem Namen „Zu Fuß nach Kanada“ führt über den Ortsteil mit dem weltmännischen Namen. „So haben wir die Ankündigung unseres Bürgermeisters bei der Staffelstabübernahme im vergangenen Jahr in Schmalkalden, dass Münchenbernsdorf zwischen Lederhose und Kanada liegt, auch umgesetzt“, sagt Lothar Stöckel schmunzelnd. Parallel kümmerte sich das Organisations-Team auch um die Beantragung von Fördermitteln. „Hier haben wir zum Glück bereits im Oktober die Zusage für Mittel aus dem Leader-Programm (EU-Förderung für den ländlichen Raum) erhalten und konnten Teile der Strecken noch vor dem Winter instand setzen“, so der Organisationschef.

Versorgung, Verkehr und Rahmenprogramm

Damit aber nicht genug. Denn auch die Versorgung der etwa 3000 Einwohner sowie der 12 000 erwarteten Besucher muss gewährleistet sein. „Wir rechnen mit Gesamtkosten von etwa 26 000 Euro für die Gemeinde, da müssen wir den Großteil über die Erlöse aus der Versorgung wieder hereinbekommen“, sagt Lothar Stöckel. Der Einkauf wird zentral über die Gemeinde organisiert, die Ausgabe der Verpflegung übernehmen dann Vereine und Bürger in Eigenregie.

Ein großer Posten ist auch das Verkehrskonzept mit Parkplätzen für die Gäste, die mit dem Auto anreisen sowie der Shuttle-Busse, die die Gäste dann ins Stadtzentrum bringen. Am Ostersonntag werden drei Shuttle-Bus-Linien von und nach Münchenbernsdorf verkehren und auch die Erfurter Bahn wird ihre Züge um einen zusätzlichen Wagen ergänzen.

Die Innenstadt wird für den privaten Verkehr gesperrt sein. Einfahren dürfen dann nur noch Bürger von Münchenbernsdorf gegen Vorlage des Personalausweises sowie Gäste von Bürgern. Diese müssen aber bis zum 11. März im Rathaus angemeldet werden. Wanderfreunde dürfen sich auch schon auf Stempel der Stationen Lederhose, Kanada, Baumschule Seliger sowie Hohe Reuth freuen. „Außerdem konnten wir unter anderem die Schalmeien aus Aga und Münchenbernsdorf gewinnen“, verrät Stöckel.

In den nächsten Wochen wird die OTZ über die Vorbereitungen weiter berichten.

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