Queens „Bohemian Rhapsody“ gehört zum Repertoire

Jena  Otto-Schott-Chor arbeitet an einem neuen Programm

Der Schott-Chor im Konzert. In der Mitte die langjährige Chorleiterin Kathrin Sadewasser, die sich nach der Abgabe des Dirigats um die Stimmbildung kümmert.

Der Schott-Chor im Konzert. In der Mitte die langjährige Chorleiterin Kathrin Sadewasser, die sich nach der Abgabe des Dirigats um die Stimmbildung kümmert.

Foto: Verein

In Zeiten, in denen traditionelle Chöre so ihre Sorgen mit der Überalterung haben, geht es Chören besser, die direkten Anschluss an junge Menschen haben. Zum Beispiel der Otto-Schott-Chor, der 1998 aus dem Schulchor des Schottgymnasiums hervorgegangen ist.

„Wir sind immer so 35 bis 40 Sängerinnen und Sänger“, sagt Sophie Gottschall, Sprecherin des Chores. Aber nur aus Schülern bestehe man auch nicht. Die Alterspalette erstrecke sich von 12 bis 60 Jahre. Und die meisten der Mitglieder kommen heute auch nicht mehr nur aus dem Gymnasium. So seien auch weiterhin alle willkommen, die unter der Chorleiterin Maike Jonetz-Mentzel und dem Chorleiter Christian Herrmann mitsingen wollen. Besonders gesucht: Sopranistinnen. Einfach zur Freitagprobe ab 17.30 Uhr im Schottgymnasium reinschauen.

Nachdem der Chor im Vorjahr sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat, soll es nun dieses Jahr auch wieder zahlreiche Auftritte geben. Dafür probt das Ensemble an einem neuen Repertoire. Das soll unter anderem bei einer Konzertreise im Mai ins Magdeburger Umland erklingen. Nächster Höhepunkt in Jena ist das Frühlingskonzert am 22. Juni im Collegienhof. Auch bei der Jenaer Fête de la Musique will man dabei sein. Ebenso soll der Austausch mit dem befreundeten Kammerchor Berlin weitergehen. Und natürlich möchte man sich wieder bei einem Wettstreit den Juroren stellen. So will der Chor 2020 beim deutschen Chorwettbewerb in Leipzig mitmachen.

Zu haben ist übrigens noch die Doppel-CD mit dem Titel „Und sie singen ihre Lieder“ mit 23 Stücken. Darunter ein japanisches Volkslied, Schuberts „Erlkönig“, Queens „Bohemian Rhapsody“, sphärische Chorklänge vom zeitgenössischen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo sowie ein mit Instrumenten unterstütztes afrikanisches „Baby Yetu“ (Vater unser).

Infos zum Otto-Schott-Chor unter www.schottchor.de