Sammelobjekte werden in Neustadt gedruckt

Neustadt  In der historischen Druckerei des Museums für Stadtgeschichte entstehen zum dritten Mal die Plakate für das Neustädter Sinfoniekonzert

Bernd Stubenrauch zeigt einen Entwurf für das Sinfoniekonzert-Plakat, das in der ­Museumsdruckerei in einer Auflage von 70 Stück entsteht.

Bernd Stubenrauch zeigt einen Entwurf für das Sinfoniekonzert-Plakat, das in der ­Museumsdruckerei in einer Auflage von 70 Stück entsteht.

Foto: Sandra Hoffmann

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Hand in Hand ging es dieser Tage in der historischen Druckerei des Museums für Stadtgeschichte Neustadt, als ein inzwischen lieb gewonnener Auftrag realisiert wurde. Denn erneut entstanden hier die Plakate für das Neustädter Sinfoniekonzert zum Abschluss des Neustädter Musiksommers.

„Von der ersten Veranstaltung an werden in unserer historischen Druckerei für das Sinfoniekonzert die Plakate erstellt“, macht Yvonne Jackel, Mitarbeiterin im Museum für Stadtgeschichte, aufmerksam. Zum dritten Mal drucken damit hier engagierte Fachleute auf alten Maschinen die großen Einladungen für das beliebte Konzert. 70 Stück werden am Ende für den musikalischen Abend im Augustinersaal werben.

„Die Plakate werden auch als Sammelobjekt genutzt, zum Beispiel von den Musikern“, weiß Yvonne Jackel außerdem. Die Idee für den Druck in Eigenregie hatte der Leiter des Kulturamtes der Stadt Neustadt, Ronny Schwalbe, „und es gibt nichts, was unsere Drucker nicht können“, sagt die Museumsmitarbeiterin stolz.

Auf dem Programm des 3. Neustädter Sinfoniekonzerts, zu dem am 7. September, um 19.30 Uhr in den Augustinersaal eingeladen wird, steht vor allem sinfonische Musik für Streichorchester. So darf sich das Publikum auf die Serenade C-Dur für Streicher, op. 48 von Peter Tschaikowsky (1849 - 1893), die Serenade für Streicher Nr. 3, op. 21 des eher selten gespielten österreichischen Komponisten Robert Fuchs (1847 - 1927) sowie die populäre Serenade Nr. 13 für Streicher „Eine kleine Nachtmusik“ (KV 525) von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) freuen. Eröffnet wird das Konzert mit der Streichersinfonie Nr. 10 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847), der übrigens vor 175 Jahren in Leipzig das erste Konservatorium Deutschlands gründete. An der heutigen Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ studierte auch Ronny Schwalbe, unter dessen Leitung das Reußische Kammerorchester aus Gera musizieren wird.

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